Arschbombe

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 01.08.2011
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Arschbombe von Zoch Verlag

In der Schachtel findet man verschiedene Springer-Karten und Beckenrand-Karten. Trotzdem geht es bei Arschbombe, dem Spiel aus dem Hause Zoch Verlag, nicht um ein klassisches Kartenspiel. Vielmehr gilt es, die Karten punktgenau aus der Höhe fallen zu lassen. Der interessante Titel macht neugierig, jedoch wird man schnell enttäuscht. Im eigentlichen Spielablauf hat man leider kaum Einflussmöglichkeiten wo die Karten schlussendlich landen werden. Glück und Zufall bestimmen den Weg, welche die Karten nach unten nehmen.

Doch worum geht es beim Spiel Arschbombe überhaupt? Die sogenannten Beckenrandkarten werden zu einem viereckigen Swimmingpool ausgelegt und dienen auch gleichzeitig als Zählleiste. Nun erhält jeder Spieler sechs Springer-Karten, welche er im Stehen und mit ausgestreckter Hand möglichst zielgenau in das zuvor ausgelegte Becken fallen lassen muss. Wer trifft erhält Punkte für die Zählleiste bzw. Minuspunkte wer daneben zielt. Und gerade das Zielen gestaltet sich in der Praxis als äusserst schwierig, ja sogar fast unmöglich. Die Karten lassen sich einfach nicht gezielt im Becken unterbringen. Mehr durch Glück oder Zufall gesteuert flattern die Karten nach unten und landen entweder halbwegs wie gewünscht im Becken oder halt doch neben dem Tisch auf dem Boden. Dies kann jeder für sich mal mit ganz normalen Spielkarten testen. Leider ist das ganze auch ziemlich sinnfrei und das Unabwägbare schmälert den Spielspass auch ungemein. So wird aus der Arschbombe ganz schnell ein peinlicher Bauchklatscher. Umso enttäuschender ist die Tatsache das Arschbombe aus dem Zoch Verlag stammt, da ist man aus der Vergangenheit wahrlich besseres gewohnt.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2011
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Mehr zum Spiel
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