Au Backe

eine Spielerezension von Michael Weber - 31.10.2005
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Au Backe von Zoch Verlag

Memory auf dem Bauernhof. Au Backe ist eine Variante des Gedächtnis-Klassikers, allerdings mit dem gewissen Etwas.

Es gilt, möglichst schnell seine Karten abzuwerfen. Das darf man immer dann, wenn eine offen abgelegte Karte das gleiche Motiv wie das einer von 19 verschiedenen verdeckten Karten aufgedeckten Spielkarte aufweist. Man spielt sozusagen Memory mit seinen Handkarten. So versucht jeder Spieler reihum möglichst viele Motive pro Zug zu entdecken. Gelingt dieses, darf er weiter suchen, misslingt es, ist der nächste Spieler dran.

Da Au Backe (Zoch Verlag) ja kein Spiel von Frank Nestel wäre, wenn es nicht etwas schräg wäre, gibt es auch noch die Karten Hühnerkacke und Schaufel. Greift jemand bei der Suche nach seinem Motiv in die Hühnerkacke, muss er eine Schaufel finden, sonst hat der Spieler zwei Karten von seinen Mitspielern zu ziehen. Kommt es ganz dick, findet er keine Schaufel, sondern eine weitere Hühnerkacke. Dann heißt es, sogar vier Karten der Mitspieler zu ziehen. Schöne Schei***.

Au Backe ist witzig, schön, spricht auch Spielemuffel an und irgendwie einen Tick schwerer als das original Memory. Man muss schon genau aufpassen, was alles schon aufgedeckt wurde, denn man konzentriert sich scheuklappenmäßig auf die Motive, die man gerade auf der Kralle hat. Ein ganz großartiges Spiel, dass schnell gespielt ist und Dank der herrlichen Grafik von Doris Matthäus richtig viel Augenschmaus bietet.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2001
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Mehr zum Spiel
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