Bibi Blocksberg - Das geheimnisvolle Schloss

eine Spielerezension von Frank Riemenschneider - 21.02.2009

Hier findest du eine Spielerezension zum Gesellschaftsspiel Bibi Blocksberg - Das geheimnisvolle Schloss. Entdecke mehr zu den Spielregeln und finde heraus, welche Erkenntnisse unser Spieletest mit Bibi Blocksberg - Das geheimnisvolle Schloss brachte, ob es Spaß macht und für wen es besonders gut geeignet ist. Am Ende des Textes kannst du das Spiel bewerten.

Bibi Blocksberg und das geheimnisvolle Schloss von Reich der Spiele

Bibi Blocksberg gehört zu einem festen Bestandteil von Heranwachsenden. Sofern sie Mädchen sind. Jungen haben es da mehr mit dem Elefanten Benjamin Blümchen. Eine Depesche aus dem Reich der Spiele drohte mir dieses Schloss - ein Traum aus Kunststoff - an.

Plastik! Bevor es an das Spielen geht, müssen noch diverse Türme auf dieses Märchenschloss für Nachwuchshexen aufgesteckt werden. Anscheinend ist die Nachlässigkeit mit der ich diese Tätigkeit ausübte von der Bewohnerin dieses Schlosses bemerkt worden, inklusive Sprüche über Mädchen und deren Vorlieben für schrille rosa Farben (grins). Aber das Grinsen sollte mir vergehen. Ein ellenlanger Spruch mit einem "Hex! Hex!" sorgte für ein Erlebnis der besonderen Art. Liebling, ich habe den Rezensenten geschrumpft! Arg! „Wenn Du siegst, bist Du befreit!“ Befreit von dem grünen Fummel, den ich jetzt auf einmal anhabe? Mal sehen. Eine Scheibe mit Pfeil, an dem man sich den Finger brechen kann - ich hätte ja einen Würfel bevorzugt -, wird angeschnippt. Die Spitze zeigt auf verschiedene Felder mit Zahlen, sie geben die Zugweite vor. Wenn es dann noch ein rosa Feld ist, wird noch zusätzlich auf den Schlossturm gedrückt. Das hat dann alles mögliche zur Folge, nur nichts Gutes. Das habe ich bemerkt, als mich dieser Baum mit seinen Ästen vom Weg geprügelt hat, der in das Schloss führt. Zum Glück ist man als Spielfigur schmerzfrei. Nur Schuhe machen einem Angst. Wer fliegt, fängt von vorne an. Das passiert in schöner Regelmäßigkeit. Wenn der Baum passiert ist, hat man noch die Treppen vor sich, die sich des öfteren mit den Spielfiguren absenken - wieder zum Start.

Aber wer es einmal weiter geschafft hat, hat es einfacher. Da steht man durchaus ein paar Runden auf einer wackeligen Zugbrücke oder einer Falltür und während unten wieder eine Mitspielfigur Dresche von dem Baum kriegt, steht man oben, hofft das man ungeschoren davon kommt und wartet, bis man endlich wieder dran ist. Die anderen Spielerinnen hoffen natürlich auf den tiefen Fall der Gegnerin. Aber irgendwann war es dann soweit, dass eine Gewinnerin feststehen könnte. Leider sah es nicht so aus, dass ich die Gewinnerin sein sollte. Vor mir auf dem Treppchen stand die olle Schubia Wanzhaar. Die Wahrscheinlichkeit das sie von dem Katapult, auf dem sie stand, an die Decke geschossen wird, war recht unwahrscheinlich und ich habe mich schon gefragt, ob ich ewig an diesem Schloss auf weißen Socken rumturnen muss. Der Druck auf den Turm und das Geräusch - der Geräuschepegel hat was von Tacker mit der Faust drauf geschlagen - brachten mir die Erlösung. Sie flog. Ich dagegen konnte mich auf das letzte Feld retten. Mit einem lauten Klack öffnete sich die Drehtür und vor mir stand Mania, die älteste unter den Hexen. "Wow!" schoss es mir durch den Kopf. Zum Glück für mich, hielt sie sich an ihr Versprechen und zauberte mich wieder groß. Den grünen Sack und die weißen Stofflatschen durfte ich dagegen behalten - danke Mania, der nächste Karneval kommt bestimmt.

Tja, eigentlich ist es wie immer, wenn so ein Plastikteil auf den Tisch kommt. Nur diesmal ohne Batterie und Musik. Aber nicht weniger nervend für die Erwachsenden. Da das Betätigen des Zufallsmechanismus recht laut ist. Die Kinder aber stören sich nicht an solchen Nebensächlichkeiten, sind fasziniert von dem Traumschloss und freuen sich auf jedes neue Spiel mit dem Plastikungetüm. Nach dem Spiel wurde auch frei mit den Figuren auf und mit dem Schloss gespielt. Als Spieler hat man keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Alles ist reiner Zufall und trotzdem bekommen die Kinder nicht genug davon. Sodass man noch nichtmals eine Warnung vor diesem Spiel geben kann. So nach dem Motto: Nur für Mädchen mit dem Namen Chantal geeignet. Der Auf- und Abbau ist dagegen nervend. Aber ich gehe mal davon aus, das ein Verpacken zurück in den Karton von den Machern auch gar nicht gewollt ist und diese Hexenburg im Kinderzimmer stehen bleiben soll. Von mir aus, ist ja nicht mein Zimmer ...

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 

Spielbewertung

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