Die Goldinsel

Cartagena 3

eine Spielerezension von Anita Borchers - 03.12.2008
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Die Goldinsel von Reich der Spiele

Cartagena geht weiter ... Nachdem die Piraten erfolgreich aus dem Gefängnis geflohen sind, lassen sie sich nun zur Schatzsuche anheuern mit Kurs auf die Goldinsel.

Die Spieler sind Kapitäne auf der Suche nach Goldmünzen, Schatztruhen und vor allen Dingen nach der sagenumwobenen Goldinsel. Aber zuerst gilt es, sich mit den nötigen Informationen und Material zu versorgen. Die Kapitäne begeben sich in das Piratennest, wo es all dies gibt. Sie lauschen dem einen oder anderen Gerücht, welche der vielen vor der Küste gelegenen Inseln denn nun die eine, die Goldinsel, sei. Die Kapitäne benötigen aber auch noch Buddelrechte, denn sonst ist nix mit dem Graben auf den Inseln. Übrigens, der Kapitän legt keinesfalls selbst Hand an. Für die harte Arbeit heuert er Piraten an. Eben jene, die im Vorgängerspiel, frisch aus dem Gefängnis geflohen, hier Unterschlupf finden. 

Erst wenn der Kapitän gut ausgerüstet ist, lohnt es sich für ihn, in See zu stechen und sich auf die Suche nach der Goldinsel zu machen. Die Ladekapazität seines Schiffes ist jedoch begrenzt, sodass er genau abwägen muss, was er mitnimmt. Auf jeder Schatzinsel ist ein unterschiedlich großer Schatz vergraben. Die Spieler müssen sich jetzt entscheiden, auf welchen Schatzinseln sie Piraten absetzen und nach dem Schatz buddeln lassen. Mit der entsprechenden Aktionskarte dürfen sie einen Blick auf das verdeckt liegende Schatzplättchen riskieren. Je nach Schatzgröße lohnt es sich, ein mehr oder weniger wertvolles Buddelrecht zu nutzen. Denn wer am Ende des Spieles das Buddelrecht mit dem höchsten Wert auf einer Insel eingesetzt hat, bekommt auch den größten Anteil des gehobenen Schatzes. Auch die Vulkaninseln sollte der Kapitän frühzeitig ansteuern, dann hier findet er wertvolle Relikte, die dem Besitzer im weiteren Spielverlauf Vorteile verschaffen, und weitere Buddelrechte.

Das ganze gefundene Gold nutzt jedoch gar nichts, wenn man die Goldinsel unter den vielen Schatzinseln nicht entdeckt hat. Nur wer die Goldinsel gefunden hat und auf ihr buddeln lässt, kommt überhaupt in die Endwertung und erhält somit die Chance auf den Sieg. 

Für jede der zwölf Schatzinseln gibt es eine entsprechende Schatzinselkarte. Zu Beginn des Spieles wird zufällig eine verdeckte Schatzinselkarte aussortiert und bis Spielende geheim gehalten. Sie ist die Goldinsel. Im Laufe des Spieles versuchen die Spieler nun, möglichst viele der elf im Spiel verbliebenen Schatzkarten zu sichten und durch das Ausschlussverfahren herauszufinden, welche die Goldinsel ist, und auf ihr zu buddeln.

Der Spielablauf wird bestimmt durch den geschickten Einsatz der eigenen Piratenkarten. Diese werden entweder für Bewegung oder Aktionen genutzt. Mit Hilfe der Bewegungsoption kann sich der Kapitän mehr oder weniger schnell bewegen. Die Aktionen werden benötigt, um zum Beispiel Piraten auf den Schatzinseln oder Vulkaninseln absetzen zu dürfen oder auch wieder an Bord zu nehmen. Aber auch der Raub fremder Schatzinselkarten auf dem Weg zum Erkenntnisgewinn, welches denn nun die Goldinsel ist, werden über die Aktionen erst ermöglicht.

Wie auch schon in den Vorgängerspielen ist Die Goldinsel mit schönem Material, unter anderem Figuren aus Holz, ausgestattet. Der gewohnte einfache und übersichtliche Spielmechanismus ist hier jedoch nicht wieder zu finden. 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
45
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
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