Gespensterturm

eine Spielerezension von Alice Riemer - 05.10.2013
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Gespensterturm von Amigo Spiele

Bei Gespensterturm von Amigo Spiele handelt es sich um eine Art Memospiel. Wer glaubt, sich alles für sich selbst und alleine merken zu müssen, liegt falsch. Denn bei diesem KInderspiel wird gemeinsam als Team gespielt, was das Spiel zu einem sehr angenehmen Spiel macht, da es vor allem bei Kindern keine Tränen gibt, wenn ein anderer gewonnen hat. Man kann zwar auch bei diesem Kinderspiel verlieren, aber falls dies wirklich passieren sollte, hat mal eben als Team verloren und braucht nicht neidisch auf jemand anderen zu sein. Durch das gemeinsame Wissen und der Merkfähigkeit ist es auch recht unwahrscheinlich, gegen die Gespenster zu verlieren.

Die Spielidee ist folgende: Das alte Schloss Schauerstein ist Schau- und Spielplatz von Gespensterkindern. Niemand hat sie bisher zu Gesicht bekommen. Jede Nacht kommen die Gespensterkinder um 10 Uhr vom Abendessen und spuken zwei Stunden lang draußen rund um den großen Gespensterturm mit der alten eisernen Turmuhr, bis sie dann um Mitternacht ins Bett müssen. Ab Mitternacht spuken dann die erwachsenen Gespenster. Aufgabe der Mitspieler ist es, die Gespensterkinder während ihrer Spukerei zu finden und pünktlich ins Bett zu schicken, bevor die alte Turmuhr zwölf Mal schlägt.

Es gibt insgessamt 24 Gespensterkarten. Jede Gespenstergruppe gibt es insgesamt drei mal. Aufgabe ist es, alle drei Karten aufzudecken, ohne dabei eine falsche Farbe aufzudecken. Dabei dürfen alle Mitspieler sich gegenseitig unterstützen. Jeder Spieler deckt aber nur eine Karte, anders als beim typischen Memory auf. Liegen nach dem zweiten Aufdecken bereits zwei unterschiedliche Farben offen, ist der Zug beendet und die alte Turmuhr wird um fünf Minuten weiter gestellt. Zu Beginn des Spieles steht die Turmuhr auf 10 Uhr. Bei jedem Fehlversuch wird die Uhr um fünf Minuten weitergestellt. Finden die Mitspieler drei farblich identische Gespenster, dürfen diese eingesammelt und in das farbgleiche Zimmer auf dem Spielplan gelegt werden. Schaffen die Spieler es, vor Mitternacht alle Gespensterkinder wieder in ihre Zimmer zu bringen, haben sie gewonnen, läuft aber die Zeit gegen die Spieler haben sie alle gemeinsam Gespensterturm verloren.

Sowohl der Spielplan als auch die Karten von Gespensterturm sind recht robust, sodass ihnen eine grobe Kinderhand nicht viel anhaben können. Allerdings ist die Turmuhr etwas schwieriger zu bedienen. Diese kann eigentlich nur von einem Erwachsenen bedient werden, denn diese bedarf etwas Fingerspitzengefühl, da sich beim Weiterstellen stets beide Zeiger mitdrehen. Ebenso ist die graphische Gestaltung gut gelungen, indem schon der Spielplan, der das Schloss Schauerstein darstellt, sehr kindgerecht und ansprechend ist. Allen, die mit ihren Kindern gemeinsam statt gegeneinander spielen möchten und ihre Merkfähigkeit stärken wollen, sei Gespensterturm als Kinderspiel empfohlen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2013
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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