Happy Cube

eine Spielerezension von Tanja Koch - 06.12.2006
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Happy Cube von Happy Cube

Wie beschäftigt man einen Puzzlefreund eine ganze Weile, am besten ein paar Stunden, Tage oder immer wieder mal zwischendurch? Dafür braucht es nicht immer viel: hier mal ein bisschen Holz, da ein wenig Metall oder einfach etwas Moosgummi. Ja richtig, Moosgummi. Daraus kann man Puzzles machen, Moosgummipuzzles. Noch nicht mal mit Motiv und pro Puzzle mit gerade mal sechs Teilen. Mehr als den Happy Cube braucht es nicht.

Die Aufgabe klingt einfach: Baue aus den sechs Teilen einen Würfel zusammen und packe die Teile anschließend wieder zurück in den Rahmen. Also gut, denkt sich der Puzzler, dieses Teil kann quasi nur hier passen, dann kommt hier das hin, da dieses und dann kommt das letzte Teil ... Mist, passt nicht, aber das kann doch nur so?!

Zugegeben, oft findet sich die Lösung durch pures Ausprobieren, aber es gibt ja mehr als einen Würfel dieser Art, nämlich 24 insgesamt in vier Paketen zu sechs Puzzlematten. Die Schwierigkeitsstufe steigt vom Little-Genius-Paket (kinderleicht) bis hin zum Marble-Cube-Paket (für den echten Profi) stetig an, aber auch innerhalb der Pakete steigert sich die Anforderung an das Gehirn und das dreidimensionale Vorstellungsvermögen wird mehr als einmal auf die Probe gestellt. Denn allzu leicht ist eine Verwendungsmöglichkeit eines Teiles übersehen und schon passt vorne und hinten nichts mehr, der Blick schweift ab auf die mitgelieferte Übersicht, auf der ein Bild beweist, dass diese sechs Teile tatsächlich zu einem Würfel zusammengefügt werden können. Der eifrige Puzzler versucht es wieder, verzweifelt erneut, tippt auf Fotomontage. Erst später fällt ihm auf, dass dieses eine Teil, das nur so und keinesfalls anders passen kann, doch passt, dreht man es nur um. Wie durch ein Wunder fügt sich alles zusammen und dann das sechste Teil ... es passt – oder auch nicht. Ist der Würfel aber erst einmal fertig, überzeugt man sich schnell, dass alles ganz einfach war und wendet sich voller Euphorie der nächsten Puzzlematte zu. Das anschließende Zurücklegen der Teile in den Rahmen ist dann eine eher leichte Aufgabe, die wirklich schnell gemeistert ist.

Wäre das jetzt alles, würde es schon nach kurzer Zeit ziemlich langweilig werden. Aber es gibt noch mehr Aufgaben: Nimmt man alle Puzzlematten eines Paketes zusammen, kann man neue dreidimensionale Gebilde bauen: größere Würfel, Röhren, dreidimensionale Kreuze, Behälter für Büroklammern und vieles mehr, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nimmt man alle 24 Puzzles kann man noch größere Dinge bauen. Dem Spiel- und Basteltrieb sind wahrlich keine Grenzen gesetzt.

 

Puzzles mal anders:
Puzzles auch sehr leicht mit Fotos und Texten personalisiert werden, sodass das Puzzlen immer wieder Spaß macht. Diverse Fotopuzzle findet man auf Fotogeschenk.org.

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1
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