Hoppla-Hopp

eine Spielerezension von Frank Riemenschneider - 30.04.2007
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Hoppla-Hopp von Amigo Spiele

Da ist sie wieder: Die Sanduhr, in der weißes Pulver von oben nach unten rieselt. Bei der Sanduhr aus Hoppla Hopp dauert es zirka 30 Sekunden, bis das letzte Körnchen seinen Weg durch den engen Gang gefunden hat. Wenn man ihr zuschaut, läuft der Sand recht schnell, aber eine halbe Minute ist auch nicht gerade lang.

21 Pappplättchen mit gefälligen Motiven werden zu einem Halbkreis ausgelegt. Zwei große Holzscheiben werden auf die ersten beiden Chips gelegt. Die Aufgabe an den Ratespieler: Sage der Spielrunde, welches Motiv befindet sich unter der ersten Holzscheibe, ein Mitspieler schaut für alle sichtbar nach der Ansage nach, wenn das Bild stimmt, wird danach diese Holzscheibe auf das Feld vor der zweiten Scheibe gesetzt. Auf diese Weise müssen so viele Motive, wie es innerhalb der Zeit möglich ist, benannt werden. Die Runde wird unterbrochen, wenn ein falsches Symbol genannt wurde. Für Profis kann man noch eine dritte Scheibe in das Spiel bringen. In der Praxis haben die Kinder die Scheiben um bis zu zwölf Felder weit vorgerückt. Aber selbst die großen Spieler kommen nicht auf mehr Felder. Manchmal ist es so, dass ein Feld verdeckt wird - und mit dem Bild, ist auch die Erinnerung daran verschwunden. Mit ein wenig Training läuft es dann kontinuierlich besser. Wenn jeder einmal dran war, wird abgerechnet. Wer die meisten Gegenstände wusste, ist Sieger. Man kann auch mehrere Runden spielen.

Es funktioniert. Mehr ist zu diesem Spiel, wenn man es als Spiel im klassischen Sinne bezeichnen möchte, nicht zu sagen. Wenn sich Erfolgserlebnisse einstellen, macht es sogar Spaß. In den ersten Spielen kommt man so etwa auf fünf Felder und dann steigert es sich von Runde zu Runde. Es ist aber ein Spiel für die grauen Zellen. Meistens steht einem der Sinn nach etwas anderem, wenn man mit seinen Kindern spielen möchte.

Es wird mit Sicherheit genug Menschen geben, die den Kindern mal ein sinnvolles Spiel schenken möchten und auf sogenannte Lernspiele zurückgreifen. Als Alternative können auch einfache Zahlenspiele „gespielt“ werden. Hoppla-Hopp wird seinen Weg in die Logopädiepraxen und bestimmt auch in die Altenheime finden. Dort ist es als Trainingsspiel gut aufgehoben und erfüllt wunderbar seinen Zweck.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2007
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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