Das Imperium: Staatstruppen

ein spielerischer Artikel von Ralf Schallert - 31.08.2007

Mit dem Erscheinen der 7. Edition des Armeebuches zum Imperium wurden vom Hersteller auch einige Truppentypen des Imperiums aus dem Warhammer-Universum überarbeitet und neu herausgegeben. Dazu gehören unter anderem auch die Staatstruppen.

Diese Kerneinheiten bestehen im Spiel aus Berufssoldaten und bilden in fast allen Armeen deren Rückgrat. Sie sind preiswert, flexibel ausrüst- und einsetzbar, verfügen über eine gute Bewaffnung und ein einheitliches Erscheinungsbild. Da diese Truppen grundsätzlich von jeder Provinz und jedem Stadtstaat unterhalten werden, tragen die Truppen die Farben ihres Heimatlandes. Damit ist es ohne Probleme möglich, auch größere Truppenaufmärsche individuell zu bemalen und zu gestalten. Um den speziellen Drill dem diese Einheiten unterworfen wurden, sichtbar zu machen, können Truppen ohne Kommandoeinheiten, sogenannte Abteilungen, nach speziellen Zusatzregeln kämpfen, welche für jeden Gegner sehr unangenehm sind.

In der Box selbst sind zehn Miniaturen enthalten, welche wahlweise entweder als Speerträger, Hellebardenträger oder als Schwertkämpfer zu einer Einheit zusammengefasst werden können. Die Größe der Einheit bei den Kerntruppen muss mindestens zehn Miniaturen betragen.

Wie vom Hersteller gewohnt, können die einzelnen Modelle individuell zusammengebaut werden, da unterschiedliche Köpfe, Torsi, Arme und natürlich Waffen im Blister vorhanden sind. Zudem ist es möglich insgesamt drei Miniaturen zu Kommandoeinheiten, also Musiker, Fahnenträger und Feldwaibel, respektive Fechtmeister, aufzurüsten. Eine Aufrüstung des kompletten Trupps mit Schilden ist ebenfalls möglich. Diese Aufrüstungen verbrauchen wie üblich zusätzliche Armeepunkte, erhöhen aber die Kampfkraft der Einheiten um ein Vielfaches.

Die Einzelteile der Miniaturen bestehen aus Kunststoff und müssen vor dem Zusammenbau vorsichtig aus den Gussrahmen gelöst und entgratet werden. Die Figuren an sich sind relativ leicht zusammensetzbar. Allerdings entstehen dabei viele Fugen, die nur durch Einsatz eines zusätzlichen Modelliermaterials wie Green Stuff optisch befriedigend geschlossen werden können. Dieses sollte man in jedem Fall tun, da die Figuren ansonsten trotz sorgsamer Bemalung nicht wirklich vollendet wirken.

Durch die weiter oben schon angesprochenen vielfältigen Variationen der Farbgebung kann sich jeder imperiale Heerführer seine individuell gestaltete Armee zusammenstellen, auch wenn die einzelnen Truppen öfter verwendet werden. In entsprechenden Publikationen und auf Webseiten gibt es vielfältige Vorschläge zur Bemalung.Modellbaumaterial, Farben und Pinsel sind in der Box allerdings nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

Die Staatstruppen sind schön und zweckmäßig gestaltet, optisch an die Landsknechtshaufen des Spätmittelalters angelehnt. Durch die vielfältigen Einsatz- und Ausrüstungsmöglichkeiten ein Muss in jeder imperialen Armee.

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