Kreuz & Quer

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 31.12.2006
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Kreuz & Quer von Kosmos

Kreuz und quer kann man bei diesem Hindernislauf rennen, muss man aber nicht. Man kann auch immer nur geradeaus laufen. Aber ob der einfache Geradeauslauf auch der schnellere ist wird sich zeigen. Zu Beginn des Spieles baut sich jeder Spieler seine eigene Laufstrecke auf. Anschließend versieht jeder seine Strecke mit einer Start- und einer Zielkarte. Die Streckenkarten sind jeweils mit 18 verschiedenen Geländefeldern versehen. Die 48 Sammelkarten werden verdeckt in der Mitte zwischen den Spielern ausgelegt. Das eigentliche Spiel besteht aus zwei Phasen. Eine Sammel - und einer Laufphase.

Während der Sammelphase agieren alle Spieler gleichzeitig. Mit einer Hand deckt man Karten in der Tischmitte auf. Karten, die man gebrauchen kann, legt man sich sofort in die andere Hand. Karten die man nicht gebrauchen kann, lässt man offen in der Mitte liegen. Jeder Spieler darf auch offene Karten aus der Tischmitte nehmen und in seine "Sammelhand" legen. Die Sammelphase endet, sobald ein Spieler „Stopp“ ruft. Das darf man entweder, wenn alle Karten in der Mitte offen liegen oder wenn man glaubt mit seinem Pöppel das Ziel erreichen zu können.

Nun kommt es zur Laufphase. Jeder Spieler trägt seine gesammelten Karten um, sodass sie zuerst gesammelte Karte oben liegt. Nun beginnen die Pöppel ihren Hindernislauf. Für jedes Geländefeld das der Pöppel betritt, muss eine passende Sammelkarte in der richtigen Reihenfolge vorliegen. Hat ein Spieler keine passende Sammelkarte für ein benachbartes Geländefeld, so endete sein Zug sofort.

Hat kein Spieler seine Zielkarte erreicht, kommt es zum nächsten Durchgang. Die Sammelkarten werden wieder gemischt und verdeckt in der Mitte ausgelegt. Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine Zielkarte erreicht.

Kreuz & Quer ist ein Spiel, das schnell erklärt ist und sich flüssig spielt. Während die Sammelphase von der Hektik beim Aufdecken der Karten geprägt ist, geht es bei der Laufphase eher ruhig zu. Neben der Schnelligkeit und dem Glück gibt es durchaus auch kleinere taktische Elemente, die das Spiel beeinflussen. Nicht immer ist der gerade und kürzeste Weg auch der schnellste Weg zum Ziel. Manchmal bringt einen Spieler auch ein Schritt zurück schneller ans Ziel oder zwingend andere Spieler zu Umwegen (so gilt es zum Beispiel immer die seltenen weiß-blauen Fliesenkarten im Auge zu behalten). Das Spiel spielt sich schnell und fordert zu mehreren Rennen hintereinander auf. In unseren Kindergruppen ist es der „Renner“ - wie es sich für ein Laufspiel ja auch gehört – und kommt immer wieder auf den Spieltisch.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
3 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Jahrgang: 
2006
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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