Manimals Serengeti-Park Hodenhagen

Zoo-Edition

eine Spielerezension von Marina Roemer - 20.01.2016
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Manimals Serengeti-Park Hodenhagen - Foto von Adlung Spiele

Im Serengeti-Park Hodenhagen gibt es viel zu entdecken. Aber nicht nur im beliebten Ausflugsziel in Niedersachsen, sondern auch im gleichnamigen Kartenspiel aus der Reihe Manimals stellt sich die Frage: Hat ein Seelöwe Federn oder kann ein Nandu klettern? Es gibt viele Fragen, die sich mit diesem kleinen Spiel zum Serengeti-Park beantworten lassen. Also, wer kennt sich am besten im Tierreich aus?

Wie wird Manimals - Serengeti-Park Hodenhagen gespielt?

Die Spieler versuchen, gleichzeitig möglichst viele Tierkarten mit einer bestimmten Eigenschaft zu sammeln. Hierbei lernen sie die Tiere besser kennen. Um zu wissen, welches Symbol welche Eigenschaft bezeichnet, gibt es Übersichtskarten mit  guter Symbolerklärung. Mit diesen Karten sollten sich die Spieler im Vorfeld vertraut machen.

Die 60 Tierkarten werden gemischt und ca. 40 davon auf dem Tisch verteilt, auf ihnen befindet sich auf der oberen Seite jeweils ein Tier und auf der Rückseite der Name des Tieres. Außerdem ein großes Symbol, welches die gesuchte Eigenschaft zeigt. Dazu viele kleine Symbole mit den Eigenschaften des Tieres von der Vorderseite. Die restlichen Karten werden als Nachziehstapel an den Rand gelegt.

Eine beliebige Karte wird umgedreht und ist somit die Suchkarte. Sobald die zu suchende Eigenschaft benannt ist, suchen alle Spieler gleichzeitig die Tierkarten, von denen sie vermuten zu wissen, dass diese Eigenschaft zu ihnen passt. Die Spieler nehmen die jeweiligen Karten nur mit einer Hand an sich und halten sie mit der anderen Hand fest. Einmal gesammelte Karten dürfen nicht wieder zurückgelegt werden.

Wenn niemand mehr eine geeignete Karte findet, endet die Sammelphase und die Karten werden durch vergleichen der Symbole auf ihre Richtigkeit überprüft. Für jede falsch gesammelte Karte muss der Spieler diese und zusätzlich eine korrekte Karten zurücklegen. Der Spieler mit den meisten richtigen Karten erhält zur Belohnung zwei Karten als Siegpunkte, der Spieler mit der zweithöchsten Anzahl erhält eine Karte. Alle anderen Karten plus drei vom Stapel werden wieder auf dem Tisch verteilt und eine neue Runde beginnt.

Das Kartenspiel Manimals Serengeti-Park Hodenhagen von Bernhard Naegele (Adlung Spiele) endet nach sieben Runden und gewonnen hat der Spieler mit den meisten Siegpunkten. Profitieren können von diesem Spiel allerdings alle Spieler, denn man lernt viele aufschlussreiche Dinge über die Tiere kennen.

Die Varianten bei der Zoo-Edition von Manimals

Manimals hält noch weitere Varianten bereit, bei denen das Grundspiel mit Ausnahme der letzten Variante immer gleich bleibt. Bei der Kindervariante sammeln die Spieler nacheinander passende Karten und können durch „passen“ an den nächsten weitergeben. Die Familienvariante berücksichtigt das Zusammenspiel von Erwachsenen und Kindern. Hierbei wird lediglich die Wertung anderes gezählt.

Die Variante für Gruppen mit unterschiedlich starken Spielern baut für stärkere Spieler ein Handicap ein. Besitzt ein Spieler drei Siegpunkte, muss er in jeder Runde so viele seiner gesammelten Karten abgeben, wie er Siegpunkte vor sich liegen hat. Das Spiel endet, sobald jemand sieben Siegpunkte erreicht hat.

Bei der vierten und letzte Variante (Buchstabenvariante) sind die Eigenschaften der Tiere nicht mehr wichtig. Hier wird nach Buchstaben in den Tiernamen oder Bezeichnungen gesucht. Ein Spieler dreht eine Karte um und der Anfangsbuchstabe der Tierbezeichnung (fett gedruckt) gibt an, nach welchen Buchstaben gesucht wird.

Lohnt sich das Kartenspiel Manimals - Serengeti-Park Hodenhagen?

Manimals Serengeti-Park ist ein tolles Kartenspiel, genauso wie sein Vorreiter Manimals. Dieses ist eine Erweiterung des ausgezeichneten Wissensspiels. Bei dieser Variante gibt es neue Tiere mit interessanten Eigenschaften zu entdecken. Es ist nicht nur ein Kartenspiel, sondern ein individuelles und lehrreiches Spiel, bei dem Groß und Klein noch etwas lernen kann. Die Zeichnungen der Tiere sind ansprechend und gefällig. Das Spiel ist praktisch und kann überall mit hingenommen und gespielt werden. Allerdings müssen die jüngsten Spieler besonderes bei den ersten Malen durch einen Erwachsenen unterstützt werden, da die Eigenschaften nicht alle auf Anhieb zu erkennen sind und somit nachgelesen werden müssen. Und was hat das alles mit dem Serengeti-Park in Hodenhagen zu tun? Die Tiere (wirklich alle?) aus dem Spiel gibt es auch dort zu sehen.

Wertung: 
Bewertung gut

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2015
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
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