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Meisterrechner

Der Rechenspass für Gross und Klein
Meisterrechner

Meisterrechner
© Reich der Spiele



Bei sehr vielen Spielen sind gute Rechenkünste ein Muss, um Erfolg haben zu können. Reine Rechenspiele sind demgegenüber selten, da das Spielerisch-Leichte notgedrungen fast komplett auf der Strecke zu bleiben droht. Genau solches sei bei Meisterrechner nicht zu befürchten, wird doch im Reklametext auf der Spielschachtel ein "Rechenspaß für Groß und Klein" versprochen. Leider vermag indessen die Realität mit der Ankündigung nicht ganz Schritt zu halten …    8-(

Die Spieler habe die Aufgabe, fünf Spezialwürfel mit den Zahlen 1-6, 2-7, 3-8, 4-9 und 5-10 so zu gruppieren, dass individuelle Zielvorgaben der einzelnen Spieler erreicht werden können. Die Vorgaben ergeben sich aus Spielkarten, die reihum gezogen werden. Die eine Seite der Karten ist gelb und weist Wertangaben von 1-20 auf, während die grüne Rückseite den Zahlenraum von 21-50 abdeckt und entsprechend höhere Ansprüche an die Rechenkünste stellt. Die Karten können dabei durchaus individuell eingesetzt werden nach Maßgabe des jeweiligen Alters und den Rechenkünsten der einzelnen Mitspieler.

Mindestens mit drei der erwürfelten Zahlen gilt es nämlich über die vier Grundrechenarten die Zielvorgabe der jeweiligen Zahlenkarte exakt zu erreichen. Bei den Werten 3, 3, 4, 5 und 6 und dem Zielwert 21 könnte eine richtige Lösung beispielsweise 4 x 5 + 3 + 4 - 6 lauten. Oder 5 x 6 - 4 - 5. Oder (3 + 4) x 3. Hat jemand eine derartige Möglichkeit gefunden, stoppt er oder sie die laufende Runde und trägt den anderen die Rechenkette vor. Wer dies zuerst fünfmal schafft, gewinnt das Spiel.

Das Material und auch die eigentliche Idee des Spiels sind gut. Allerdings kommt kaum richtige Wettkampfatmosphäre auf. Zu stark hängt der Erfolg von den individuellen Rechenkünsten der jeweils Beteiligten ab, sodass meist nach der zweiten oder dritten Runde bereits klar ist, wer am Ende gewinnen wird. Demgegenüber ist das Ganze gut geeignet für persönliche Selbsttests aller Art, beispielsweise indem gemessen wird, wie lange man braucht für das Lösen von 20 Karten. Das ist dann halt kein eigentliches Spiel mehr, sondern eher eine Trainingshilfe für Zahlenakrobaten. Immerhin.

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Meisterrechner

Deswegen war die ursprungliche Idee auch dass es drei Stapel (Stoecke) von Karten geben sollte, in drei verschiedene Farben (1-25 Gruen fuer Leicht, 26-50 Gelb fuer Mittel und 51-100 Rot fuer Schwer) und dass jede Spieler nachdem die Wuerfel bekannt sind eine Karte zieht aus eine der drei Stapel.

Es geht dann nicht darum wer das zuerst gelingt, aber um wieviel Punkte man zusammen rechnet.

Es gibt eine feste Spielzeit (z.B. 2 Minuten) und wer es innerhalb diese Zeit nicht schafft bekomt also keine Punkte in diese Runde.

Auf diese Weise kann auch der nicht-so-gute Rechner, der vorsichtig spielt, gewinnen gegen der bessere Rechner der nicht so vorsichtig ist oder einfach ein bisschen Pech hat.

Aber der verlag war der Meinung dass das fuer ein Kinderspiel zu kompliziert waere ...