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Mr. Jack in New York

Mr. Jack in New York

Mr. Jack in New York
© Reich der Spiele

Nachdem es Mr. Jack gelungen ist, aus London zu entkommen, hat er es bis nach New York geschafft. Aber auch dort ist er nicht willkommen und befindet sich mal wieder auf der Flucht. Ein polizeilicher Ermittler soll sich an seine Fersen heften, was gar nicht so einfach ist, da Mr. Jack ja bekanntermaßen ein Meister der Verkleidung ist.

Zu Beginn des Spieles entscheiden sich die beiden Spieler, wer in der Partie Mr. Jack und wer die Rolle des Ermittlers übernimmt. Wie bereits im Basisspiel befinden sich acht verschiedene Charaktere im Spiel, die durch jeweils acht Figurensteine auf dem Spielplan, acht Alibikarten und acht Figurenkarten repräsentiert werden. Während Mr. Jack am Anfang eine der Alibikarten zieht und somit weiß, wer er ist, tappt der Ermittler zunächst im Dunkeln. Das soll sich aber bald ändern. Der Ermittler hat das Ziel, Mr. Jack innerhalb der acht Spielrunden zu identifizieren und zu fassen, während Mr. Jack unbemerkt aus New York zu entkommen versucht.

Die beiden Spieler bewegen mit Hilfe der Figurenkarten die dazu gehörige Spielfigur auf dem Spielplan. Während der Ermittler dadurch versucht, den Kreis der verdächtigen Personen einzuschränken, ist Mr. Jack darum bemüht, unbemerkt aus der Stadt zu fliehen. Jede der Personen hat, wie bereits in der Londonvariante, eine spezielle Fähigkeit, die meistens zusätzlich zu der Bewegung genutzt werden kann bzw. muss. Dadurch können z. B. Fluchtwege versperrt werden oder die Flucht vereinfacht.

Je nachdem, wo sich die einzelnen Figuren auf dem Spielplan befinden, stehen sie entweder im Licht oder im Schatten. Nach jeweils vier Zügen muss Mr. Jack erklären, ob er im Licht oder im Schatten steht. Dadurch kann der Ermittler die jeweils anderen Personen ausschließen. So kann nach und nach der Kreis der Verdächtigen reduziert werden. Mr. Jack hat übrigens ein Interesse daran, sich im Schatten aufzuhalten, da er nur im Dunkeln die Stadt unbemerkt verlassen kann.

Mr. Jack in New York ist von der Spielidee und dem Spielablauf mit dem Basisspiel nahezu identisch. Die acht Charaktere und der Spielaufbau unterscheiden sich jedoch. Während im Basisspiel schon zu Beginn der Spielplan mit vielen Hindernissen und Hilfsmitteln gut gefüllt ist, beginnt Mr. Jack in New York recht leer. Auch bieten die Charaktere des Basisspiels interessantere Möglichkeiten. Es scheint, dass Mr. Jack in New York schwieriger zu spielen ist, als der Ermittler, denn in unseren Testrunden hat der Ermittler immer deutlich gewonnen, was in London anders war.

Die Spielanleitung ist in sieben verschiedenen Sprachen verfasst, womit sich das Spiel einem breiten Publikum erschließt. Die deutsche Version ist allerdings alles andere als gut. Kopierfehler und ein oft seltsamer Satzbau machen es nicht einfach, die eigentlich recht simplen Regeln zu verstehen. Das Spielmaterial selbst ist aber, wie schon in Mr. Jack (Basisspiel), sehr ansprechend gestaltet.

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Wie unterschiedlich die

Wie unterschiedlich die Erfahrungen doch sein können...

Ich habe den Eindruck, dass die Rolle des Jack hier wesentlich einfacher zu handeln ist. Die Fluchtwege sind einfacher zu erreichen und zahlreicher, zudem ist es wesentlich einfacher, Figuren gezielt im Schatten zu lassen.