Rosenkönig

eine Spielerezension von Günter Cornett - 31.10.2005
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Rosenkönig von Kosmos

Die Rosenkriege des 15. Jahrhunderts bilden die Kulisse für das abstrakte Taktikspiel Rosenkönig. Im Kampf um die englische Krone platzieren die beiden Spieler ihre roten und weißen Rosen auf eine neun Mal neun Felder große Spielfläche. Es gilt, die eigenen Rosen möglichst zusammenhängend abzulegen und die des Gegenspielers voneinander zutrennen.

Hierzu bewegen beide Spieler eine gemeinsame Spielfigur in Form einer Königskrone über die Spielfläche. Wo sie landet, wird eine Rose der eigenen Farbe abgelegt. Offen vor den Spielern ausliegende Machtkarten bestimmen Richtung und Zugweite der Krone. Benutzte Karten werdenabgelegt und durch andere ersetzt.

Dieser Mechanismus ist originell und macht Rosenkönig zu einem ebenso kurzweiligen wie anspruchsvollen 2-Personen-Spiel. Es bietet einiges an taktischen Möglichkeiten, die aber nie zu langwierigen Grübeleien führen, da längere Zugfolgen aufgrund der immer neuen Karten nicht eindeutig vorhersehbar sind.

Angenehm ist auch die Asymmetrie: beide Spieler haben unterschiedliche Zugmöglichkeiten, ohne dass darin eine grundlegende Ungerechtigkeit bestünde. Das Spielthema hätte auch ein ganz anderes sein können. Als Rosenkönig ist es aber stimmungsvoll und im Design sehr ansprechend umgesetzt.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
40
Jahrgang: 
1999
Spielkategorisierung
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Kommentare

Ein Spiel, das süchtig machen kann. Ohne großen Aufwand, aber sehr schön gestaltet. Mein Mann und ich haben schon viele Schlachten geschlagen !!!

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