Schatz der Drachen

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 31.10.2005
  Spiel bewerten Spiel kaufen kommentieren
Schatz der Drachen von Winning Moves

Um legendäre Drachenschätze haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte schon viele Abenteurer bemüht, doch wehe wenn der Drache sie dabei erwischt hat und wenn er dann auch noch sieben Köpfe hatte ... Ganz so gefährlich geht es in diesem Spiel nicht zu. Da es als Kinderspiel gedacht ist, sind auch die Drachen, die den Spielern begegnen können, noch ganz klein. Bevor diese sich jedoch auf die Schatzjagd machen können, muss erst einmal der Fußboden der Drachenhöhle aufgebaut werden. Dazu werden die 49 Kärtchen gut gemischt und zu einem Quadrat aus sieben mal sieben Kärtchen ausgelegt. Unter diesen Bodenplättchen befinden sich nun 26 Schätze (zwölf Spielsachen, sechs Kerzenleuchtern und acht Schatzkisten), acht Diamantringe, zwölf kleine Drachen und drei Spinnen.

Wer an der Reihe ist, dreht nun eine Bodenkachel nach der anderen um und zwar so lange, bis er freiwillig aufhören möchte oder durch eine unpassende Karte gestoppt wird. Ist der Zug freiwillig beendet worden, so darf der Spieler alle bis dahin aufgedeckten Kärtchen behalten, allerdings – und da liegt der Haken – nur wenn er die richtigen Kombinationen aufgedeckt hat. So werden zum Beispiel Spielsachen nur Paarweise, Kerzenleuchter nur als Drillinge und Schatzkisten sogar nur als Vierlinge gesammelt. Hat jemand also zum Beispiel drei Spielsachen aufgedeckt und hört auf, so darf er zwei Spielsachen behalten und ein Spielzeug wird wieder umgedreht. Spinnen sind absolute Stopp-Karten. Wem eine solche über den Weg läuft, der muss seinen Zug sofort beenden und alle in diesem Zug aufgedeckten Karten wieder umdrehen. Drachen dürfen ebenfalls gesammelt werden, dann darf allerdings in diesem Zug kein Schatz aufgedeckt werden, sonst muss der Zug ebenfalls beendet werden.

Das Spiel endet, sobald nur noch die drei Spinnen in der Drachenhöhle liegen. Sieger ist der Spieler mit den meisten Karten.

Die Karten sind sehr griffig und robust, sodass sie nicht gleich beim ersten Zugreifen kaputt gehen. Sinnigerweise gibt es auf jeder Karte ein kleines Symbol, das anzeigt, wie viele von dieser Sorte für eine gültige Kombination benötigt werden. Nachdem die anfängliche Verwirrung um gültige Kombinationen sich gelegt hatte, spielte sich das Spiel flüssig und kommt zwischendurch immer wieder einmal gerne auf den Spieltisch.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2002
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
Mehr zum Spiel
Brettspiele-Newsletter von Reich der Spiele abonnieren