Trivial Pursuit Kompakt
Wer kennt es nicht, das erfolgreiche Rate- und Wissensspiel, bei dem es um Tortenstücke geht. Gemeint ist natürlich Trivial Pursuit, das Nonplusultra der Quiz-Spiele. Bisher galt es, mit einer Figur auf einem Spielbrett zwischen Farbfeldern hin und herzulaufen, um Fragen zu lösen und dabei sechs verschiedene Tortenstücke zu sammeln. Zwei Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung gibt es nun eine Kompaktversion.
Kompakt heißt in erster Linie klein und handlich. Hundert Fragekarten und ein Spezialwürfel sind nur notwendig, um das typische Spielgefühl zwischen Trivialität und Kopfnuss zu erzeugen. In verschiedenen Ausgaben werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Die Familien-Edition ist zum Beispiel eher leicht im Vergleich zur Genus-Edition. Aber jeweils nur hundert Karten sind schnell durchgespielt. Ein echter Freund dieses Spiels kombiniert sie deshalb mit den Fragekarten seiner anderen Ausgaben. Daraus wird dann der Mix, der das Spiel zum Klassiker gemacht hat.
Spielerisch gibt es natürlich kaum Neues. Erst eine Frage würfeln, dann beantworten. Wenn man richtig liegt noch einmal würfeln. Eine erneute richtige Antwort sorgt für einen Punkt. Wer als erster sechs Punkte hat, gewinnt. Neu ist, dass mit diesem System nicht mehr zwangsläufig Wissen aus allen Bereichen abgefragt wird. Wer Glück hat, würfelt nur seine Lieblingsdisziplin.
Eine Partie ist schneller vorbei als beim Brettspiel und die im wahrsten Sinne des Titels kompakte Aufmachung lässt das Spiel zu einem idealen Reisebegleiter werden. Bleibt am Ende nur die Frage, warum diese Aufmachung des Spiels 20 Jahre hat auf sich warten lassen.
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