Winnie The Pooh

eine Spielerezension von Frank Riemenschneider - 31.12.2006

Hier findest du eine Spielerezension zum Gesellschaftsspiel Winnie The Pooh. Entdecke mehr zu den Spielregeln und finde heraus, welche Erkenntnisse unser Spieletest mit Winnie The Pooh brachte, ob es Spaß macht und für wen es besonders gut geeignet ist. Am Ende des Textes kannst du das Spiel bewerten.

Winnie The Pooh von Reich der Spiele

Ein echt spannendes Spiel mit Winnie und seinen Freunden im Hundert-Morgen-Wald. Natürlich ist das Spiel jedes Mal wieder anders, damit es von Anfang bis Ende spannend bleibt. Winnie The Pooh ist ein phantastisches, interaktives Spiel mit viel Musik.

So lautet Auszugsweise die Eigenwerbung zu diesem Spiel. Der Karton hat in der rechten Ecke eine Öffnung, man sieht vier bekannte Figuren aus der Disneyserie Winnie The Pooh und ein elektronisches Gerät. Um dieses Guckloch ein Traum aus Disneybunt. Wird der Karton allerdings geöffnet, herrscht im Inneren schlichte braune Papptristesse und bis auf ein paar Markern kommt auch nichts mehr hinzu. Die Spielregel kann auf der Schachtelrückseite abgelesen werden. Das Spielbrett sieht auf dem ersten Blick aus wie eine Mischung aus Frühstück- und Klemmbrett in lila - auf dem zweiten Blick auch.

Wenn ein Feld in der ersten von vier Reihen berührt wird, kommt erst ein Geräusch und dann eine Reimzeile. Vorausgesetzt, man hält das Spielbrett richtig rum. Durch die Ähnlichkeit mit der schon beschriebenen Mischung, versuchte jeder Erwachsene Spieler, der das Spielbrett zum ersten Mal gesehen hatte und es seinen Kindern erklären wollte, von unten nach oben zu spielen. Wofür die Regel lesen, das Spiel erklärt sich doch schon von selber! Ein glatter Trugschluss, die andere Richtung ist Trumpf! Der Fehlerton wurde erst einmal als defekt abgetan. Richtig 'rum ist jeder Figur ein vierzeiliger Reim zugeordnet, den gilt es im Ausschlussverfahren zu finden. Wer daneben liegt, muss aufhören und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das geht so lange, bis ein Spieler durch Glück oder Können die letzte Reihe erreicht hat. Wer auf eine Wiederholungspartie besteht, betätigt einen Knopf und die Felder sind danach anders belegt. Dieses Spielprinzip ist leicht zu verstehen und kann auch von jüngeren Spielern umgesetzt werden.

Was aber nervig ist: Wenn ein Spieler in Aktion tritt, müssen die bekannten und mit Markern bedeckten Felder immer gedrückt und die dazu gehörende Reimzeile gehört werden, bevor sich an eine neue Reihe gewagt werden darf. Auf einen lyrischen Schmankerl darf aber nicht gehofft werden, irgendwann schalteten die Spieler ihre Ohren auf Durchzug. Besonders gruselig wird es, wenn Spieler falsch liegen, und sich die Reimzeilen der Spielfiguren mischen. Das ist pure Disharmonie! Tiergeräusche wären da mit Sicherheit harmonischer. Die Sprachqualität ist befriedigend und zu verstehen. Zur Belohnung darf sich der Sieger nochmals seinen kompletten Reim anhören. Die versprochene Musik beschränkt sich auf ein kurzes Jingle. Viel Musik ist das nicht.

Unabhängig der Diskussion, ob diese Form von Spiel sinnig ist oder nicht: Wem es gefällt, bitte schön. Die Grundidee, wenn es dann elektronische Kinderspiele sein sollen, ist schön - alleine die Umsetzung lässt noch jede Menge Wünsche offen.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
3
Spielkategorisierung
Spielegattung: 

Spielbewertung

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