Umzug eines Spielefreaks ...

... und die logistische Herausforderung dabei!

ein spielerischer Artikel von Jürgen Strobel - 22.11.2015
Umzug geschafft - Spiele finden ihren Platz - Foto von Jürgen Strobel

Wir alle ziehen (wahrscheinlich) in unserem Leben mehrmals um! Normalerweise ist das eigentlich logistisch gesehen keine große Herausforderung. Aber wenn man einen Keller voller Spiele hat und diese zudem in der Wohnung auch noch ein paar Meter gestapelt hat, ist das nicht mehr so einfach. Zuerst stellt sich einmal die Frage: „Wie transportiere ich die Spiele von A nach B?" Hier gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten:

  • Möglichkeit Nr. 1:  Man packt alle Spiele, die man hat (und davon gibt es eine Menge), in Kartons. Supi, nur braucht man dann, je nachdem wie viele Spiele man besitzt, umgerechnet mehrere Hundert davon. Woher soll man diese nehmen, wenn man nicht einen Bekannten bei einer Umzugsfirma kennt?
  • Möglichkeit Nr. 2:  Man bestellt mehrere Rollcontainer samt Lastwagen (wie bei der Post etwa) und packt diese bis zum Rand voll. Nachteil: Woher nehmen? Außer man hat einen Bekannten, der bei der Post arbeitet.
  • Möglichkeit Nr. 3: Man schnappt sich sein Auto, klappt hinten die Sitze um und stapelt es voll bis unters Dach. Nachteil: Man muss seeeeehr oft fahren und der ein oder andere Spielkarton kann dabei etwas in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Möglichkeit Nr. 4: Man beauftragt eine Umzugsfirma und lässt diese die ganze Arbeit machen. Nachteil: Zur Hölle mit Ihnen! Keiner fast meine Spiele an!

Wie man sieht, ist schon allein die Antwort auf diese Frage sehr tricky!  Aber nehmen wir einmal an, wir haben uns für eine der oben genannten Möglichkeiten entschieden. Und nehmen wir einmal an, wir haben unsere Spiele jetzt soweit umgezogen. So, nun stellt sich aber schon ein neues Problem dar. Nämlich: Wohin mit den ganzen Spielen in der neuen Wohnung? Die ist ja selten so geschnitten wie die bisherige. Man braucht schon massig Platz, um all seine Spiele unterzubringen. Je nachdem, welche Menge man davon hat, ergeben sich mehrere Möglichkeiten:

  • Möglichkeit Nr. 1:  Man hat einen komplett ausgebauten Dachboden, wo man all seine Spiele fein säuberlich in Regale unterbringen kann.
  • Möglichkeit Nr. 2: Man hat einen Hobbykeller vollgestopft mit Regalen, in denen man all seine Spiele unterbringen kann.
  • Möglichkeit Nr. 3: Man verfügt über ein extra Zimmer vollgestopft mit Regalen und versucht, einigermaßen die Masse an Spiele unterzubringen (siehe Foto).

Man sieht: So ein Umzug bringt einiges an logistischen Aufgaben mit sich. Ich habe nun fast schon an die 40 Spiele aussortiert (gespendet an Jugendeinrichtungen) und bin immer noch "Land unter"! Aber egal für welche der oben genannten Möglichkeiten man sich entscheidet: Ich habe mir geschworen, so schnell nicht wieder umzuziehen. ;-)

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