Umzug mit Spielen

Zack und Pack - live

ein spielerischer Artikel von Axel Bungart - 23.02.2016

Kollege Jürgen Strobel hatte es in einem Blogartikel zu seinem Umzug ja schon beschrieben: Umziehen für sich ist schon Abenteuer genug. Aber mit einem halben LKW voll Spiele wird’s eine Herausforderung.

Umzug heißt mehr Platz für Spiele

Nun hatte es mich auch getroffen (obwohl das natürlich zu leidend klingt). Immerhin haben auch wir uns verbessert im Sinne von vergrößert. Da sollte auch für die Spiele von vornherein genug Platz einkalkuliert worden sein. War es auch. Dennoch haben wir Plan A noch kurzfristig in Plan B verändert, was sich im Nachhinein als der bessere Plan A erwies. Will heißen: Das ursprünglich für die Spiele vorgesehene Zimmer ist nun ein Büro (und Bastelraum), und das Spielezimmer ist jetzt auch wirklich eines.

Aber dennoch: Als die Kisten so unausgepackt und ziemlich wild umherstanden, durchmischt mit Karnvalsklamotten, unfertigen Schränken und Krempelskisten, da konnte einem schon flau im Magen werden, ob Plan B überhaupt als solcher zu bezeichnen war.

Die Spielesammlung im Blick

Aber ja. Das Ergebnis stellt mich einerseits hochzufrieden, aber andererseits vor ganz neue, mir bisher nicht bekannte Probleme. Ich habe nämlich jetzt den Gesamtüberblick über meine Spiele. Täddää! Eine ganze schöne Wand voller spielbepackter Regale verschafft einem – so absurd das klingt – den Überblick, den es einem sofort wieder nimmt. Schon beim Auspacken und Einräumen fielen mir so viele Spiele in die Hände, die ich am liebsten gleich mal wieder spielen wollte. So auch meine Mitspieler/innen, die mich bislang besuchen kamen. „Och, das habe ich ja schon ewig nicht mehr gespielt“ hieß es öfter. So steht man nun da und ist quasi überflutet von den Reizen hunderter Spielekartons, von denen man vorher aus Platzmangel höchstens ein Drittel sehen konnte.

Okay, das darf man eigentlich nicht laut sagen, denn so ein Luxusproblem hatte ich bisher noch nie. Aber gewöhnen muss ich mich schon noch daran. Übrigens ist so eine Wand voller Spiele zu noch etwas gut: Sie macht gute Laune. Wie vor kurzem eine Mitspielerin anmerkte, braucht man sich bei schlechter Laune einfach ein paar Minuten vor das Regal zu stellen und die Spiele anzustarren, und schon geht’s einem besser. Ist doch klasse. Meine eigene Wellfeeling-Oase im Keller und völlig umweltschonend.

Nur ein Geheimnis muss ich noch lüften: Wo ist Dampfross II geblieben? Das fehlt seit dem Umzug, was ich so gar nicht begreife. Da guck ich am besten gar nicht in die Ecke, wo es stehen müsste. Sonst klappt das nicht mit dem Wellfeeling.

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