Rattle Snake

ein spielerischer Artikel von Björn Kalies - 16.05.2009

Wer das Spiel Rattlesnake kennt und es schonmal mit vier Leuten gespielt hat, kennt das Problem: Das Spiel ist zu schnell zu Ende und der Spieler nach dem letzten Zusammenbruch gewinnt meist. Damit dieses sehr ungewöhnliche und gute Spiel auch für vier Spieler und sogar mehr gut funktioniert, kann man eine Regeländerung ausprobieren.

Jeder Spieler bekommt fünf Lebenssteine (Chips, Steine etc). Die Spieler erhalten keine Magneten zugeteilt sondern bedienen sich aus einem gemeinsamen Magnet-Eier-Pool. Es wird wie gewohnt reihum gelegt. Wer Eier zusammenkrachen lässt oder vom Spielrand schubst, gibt so viele Lebenssteine ab, wie er Eier vom Plan nehmen musste. Sind danach weniger als vier Eier auf dem Plan, ist der gleiche Spieler nochmal dran. Wer seinen letzten Lebensstein abgeben musste, ist raus aus der laufenenden Runde. Der Spieler, der als letztes noch Lebenssteine besitzt, gewinnt die gesamte Runde.

Durch die Änderung können mehr als vier Spieler mitspielen (großes Plus) und dadurch dauert das Spiel etwas länger als nur drei bis fünf Minuten (weiteres Plus). Es entstehen so im Spielverlauf sehr skurile Situationen: Teilweise sind sogar mehr als zehn Eier auf dem Brett möglich - soweit kommt man normal kaum. Die Partien mit dieser Änderung haben gezeigt, dass alle Spiele mitfiebern und sogar meist gemeinsam überlegt wurde, wo und wie ein Ei gelegt werden kann.

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