Skip-Bo

ein spielerischer Artikel von admin - 15.03.2009

Variante 1: Skip-Bo “Verkehrt”
Der Spielverlauf wird beibehalten wie in den Standardregeln angegeben, jedoch sind die Karten verkehrt herum auf dem Ablagestapel abzulegen. D. h.: Begonnen wird mit der “12”, absteigend der Reihenfolge nach Karten ablegen, Stapelabschluss ist dann die “1”. Ganz einfach, Karten in entgegengesetzter Reihenfolge ablegen!

Das Gute daran:

  • Besonders lustig wenn zuvor lange nach den Standardregeln gespielt wurde. Genial irreführend, weil man´s des Öfteren vergisst.
  • Für richtig gute Verwirrung empfehlen wir einen Wechsel von “Normal” und “Verkehrt” nach jeder Runde. Das macht so richtig “gagga”!

 

Variante 2: Skip- Bo “Halbe – Halbe”
Abweichung von den Standardregeln bei den Ablagestapeln: Zwei Ablagestapel werden wie gewohnt von “1 – 12” angelegt.
Die anderen beiden Ablagestapel werden jedoch wie bei der Variante “Verkehrt” von “12 – 1” angelegt, also rückwärts.

Das Besondere daran:

  • Hier muss das Gehirn schon mehr Leistung bringen. Es muss in beide Richtungen gedacht werden!
  • Gerade bei den ersten Runden übersieht man schnell mal eine bessere Möglichkeit seine Karten ablegen zu können. Natürlich merkt man es erst, wenn man seinen Zug gerade beendet hat! Logisch, dass die Mitspieler sich einen blöden Kommentar nicht verkneifen können. Schadenfreude ist eben doch die schönste Freude!!!

 

Variante 3: Skip- Bo “Wirr-Warr”
Jetzt wird “gebastelt”.
Für diese Variante haben wir uns Zusatzmaterial gemacht, da es sonst zu unübersichtlich wird. Aber keine Sorge, viel Arbeit macht das nicht.
Man nehme eine Schere und ein Blatt Papier (für die exklusivere Variante bunten Tonkarton).
Hierauf zeichne man mit einem Bleistift 8 kleine Quadrate (ca. 3x3 cm), die man im Anschluss mit der Schere sorgfältig ausschneidet. Vier der so entstandenen kleinen Zettel beschriftet man nun in Schönschrift mit “Rückwärts (12? 1)” Die anderen 4 beschriftet man auch wieder in schönster Schrift mit “Vorwärts (1? 12)” Nach der gleichen Vorgehensweise bastelt man nun einen größeren Zettel (ca. 5x5 cm), welchen man auf der einen Seite in Schönschrift mit “Rückwärts (12? 1)” und auf der anderen Seite mit “Vorwärts (1? 12)” beschriftet. 
So und jetzt mal ganz im Ernst: Wir haben das natürlich nicht so ordentlich gemacht, nein!!! Wir haben kleine Papierschnipsel gerissen und diese aus Faulheit nur mit den Anfangsbuchstaben “V” und “R” beschriftet. Sah nicht gut aus, hat dafür aber auch nur 2 Min. gedauert!

Den beidseitig beschrifteten (großen) Zettel neben den Ziehstapel legen. Wer zu Spielbeginn als Erster einen Ablagestapel beginnt darf wählen, ob dieser vorwärts oder rückwärts angefangen wird.
Nachfolgende Ablagestapel müssen im Wechsel vorwärts ? rückwärts ? vorwärts ? rückwärts usw. angelegt werden.

Wird mit einem Rückwärts- Ablagestapel angefangen, muss der darauf folgende Ablagestapel vorwärts gelegt werden. Im Anschluss folgt dann wieder ein Vorwärts- Ablagestapel. Die beständige Fortsetzung des Wechsels ist das Grundprinzip dieser Variante. Klingt kompliziert, ist aber nicht so! Nur Mut!

Funktion der Zettel: Der große Zettel zeigt an wie der nächste Ablagestapel angelegt werden muss. Beispiel: Beginnt man mit einem Rückwärts- Ablagestapel wird zur Orientierung der große Zettel mit der Beschriftung “Vorwärts (1 ? 12)” gut sichtbar für alle Spieler positioniert. So bringt man während dem Spiel nicht durcheinander in welcher Form der nächste Ablagestapel gespielt werden muss. Achtung: Funktioniert natürlich nur, wenn man nicht vergisst den Zettel bei Beginn eines neuen Ablagestapels umzudrehen!!!

Die kleinen Zettel werden entsprechend dem jeweiligen Ablagestapel vor diesem hingelegt.
Sinn und Zweck der kleinen Zettelchens: Flüssiger Spielverlauf durch Übersicht, in welche Richtung welcher Ablagestapel gespielt wird. Mehr steckt da nicht hinter! Absolut antikompliziert!

Das Anspruchsvolle daran:

  • Definitiv eine Variante für Fortgeschrittene!
  • Konzentrationsfördernd! Wer hier nicht seine Gedanken beieinander hält, schießt sich schnell mal ein Eigentor.
  • Jeder sollte den anderen Spielern auf die Finger gucken/ schauen/sehen!
  • Die Variante “Wirr- Warr” schafft neue und spannende Spielwendungen, welche die Entwicklung neuer Spielstrategien erforderlich macht.

 

Variante 4: Skip- Bo “Joker-Klau“
Liegt auf den Ablagestapeln frei zugänglich ein Joker obenauf,  darf dieser vom Spieler - welcher momentan an der Reihe ist - an sich genommen werden. Vorraussetzung: Wird der Joker geklaut muss sein symbolisierter Wert durch die entsprechende Karte ersetzt werden. Das Prinzip ist sicherlich den Meisten bekannt aus dem Kartenspiel “Rommé” und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Da recht selten ein Joker frei zugänglich ist, konnten wir diese Variante nicht ausgiebig testen. Wir sind aber der Meinung, dass “Joker- Klau” nach Belieben mit jeder Variante des Spiels kombinierbar ist. 

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