Assel Schlamassel

eine Spielerezension von Bianca Bettels - 18.10.2015
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Kartenspiel Assel Schlamassel - Foto von Drei Magier Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

"So ein Schlamassel!" möchte man rufen, wenn es einem die Zeit erlauben würde. Assel Schlamassel (Drei Magier Spiele) zwingt die Spieler zur allerhöchsten Konzentration - und es macht Spaß!

Wie wird Assel Schlamassel gespielt?

Okay, jetzt wurde das Fazit vorweggenommen. Dabei fängt Assel Schlamassel so schön harmlos an. Gespielt wird im Grundspiel mit vierzig Karten. Je zehn Karten gehören zu einer Tierart. So genannte Reihenfolgenkarten werden neben die Spieleschachtel gelegt. Auf den Karten sind die Tiere zu sehen, die mitspielen. Jeder Spieler bekommt noch drei Tierkarten auf die Hand und schon kann gespielt werden. Es wird ein Dompteur bestimmt. Ihm obliegt es, verdeckt vom Nachziehstapel eine Karte zu ziehen. Nachdem er einen Blick darauf geworfen hat, kann die Show beginnen. Er muss mit Klopfen und Klatschen den anderen Spielern mitteilen, was für ein Tier gesucht wird und welche Anzahl auf seiner Karte zu sehen ist. Klopfend wird auf die entsprechende Reihenfolgenkarte hingewiesen. Klatschend die Anzahl an Tiere. Möchte man es ganz einfach machen, wird, wenn das gesuchte Tier an dritter Position zu sehen ist, dreimal geklopft und bei drei Tieren entsprechend dreimal geklatscht. Danach dürfen die Mitspieler das Ergebnis rufen. Meistens wird laut gerufen. Der erste Spieler mit der richtigen Lösung, bekommt die Karte vom Dompteur.

Für jedes falsche Rufen muss eine eigene Karte abgegeben werden. Was daran schwer sein soll? Nun, der Dompteur ist nicht an eine Reihenfolge gebunden. Er kann wild durcheinander klatschen und klopfen. Langsam oder schnell. Ganz, wie es ihm beliebt. Tja, plötzlich schleichen sich Fehler ein und der eigene Vorrat an Karten schmilzt dahin. Deswegen gibt es Spieler, die bekommen fünf Karten hintereinander und geben fünf Karten wieder ab. An den jeweiligen Dompteur natürlich. Denn jeder darf mal ran. Das Spiel ist beendet, sobald der Nachziehstapel leer ist. Wer die meisten Karten sammeln konnte, gewinnt.

Wie gut ist Assel Schlamassel?

Assel Schlamassel von Martin Kallenborn und Jochen Scherer zeigt: Es müssen nicht immer die großen Spielideen sein, um ein schönes Spiel zu kreieren. Kleine tun es auch.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
3-6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2014
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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