Das Schwarze Auge: Aus der Asche

ein Spiele-Artikel von Cornelia Simon - 31.05.2005
Das Schwarze Auge: Aus der Asche
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Der hervorragende Auftakt der Kampagne Das Jahr des Feuers geht in die zweite Runde. Nach Schlacht in den Wolken liegt Gareth in zu Teilen Trümmern. Dies gilt auch sinnbildlich, denn Herrschaft ist ein Wort, das derzeit Vakuum gleich kommt. Dazu haben einige Adelige ganz eigene Interessen und versuchen, die Fäden der Macht zu ergreifen.

So bombastisch und fulminant wie der Auftakt geht es nicht weiter, doch sind die Ansprüche an die Helden und natürlich den Meister nicht kleiner geworden. Im Gegenteil, denn hatten sie zuvor noch einen recht klaren Gegner, scheinen in diesem band alle gegeneinander aufgebracht zu sein und niemandem ist zu trauen. Aber dennoch kommen den Helden ganz wesentliche Aufgaben bei der Neugestaltung des Kaiserreis zu. Deshalb ist behutsames Vorgehen der Helden und eine noch behutsame Spielführung des Meisters zwingend notwendig, um das Szenario nicht zu zerstören.

Aus der Asche führt die Helden in die Gesellschaft der Adeligen, lässt sie tief in politische und militärische Verstrickungen geraten und am Ende sogar durch Borons Hallen wandern. Doch wo ein Ende ist, gibt es auch einen Anfang. Und vielleicht sogar einen Anfang für den Erben des Kaiserthrons. Doch dazu müssen die Helden dieses durchdachte, schwierige und lange Abenteuer bestehen. Obwohl es auch ohne die Erfahrungen aus Schlacht in den Wolken funktionieren kann, ist es ratsam, diesen Band als Bestandteil der Trilogie zu spielen. Anderenfalls geht von der Stimmung vermutlich einiges verloren.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3 - 6
Altersangabe: 
14