Blumenfee

eine Spielerezension von Alice Riemer - 05.10.2015
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Meine ersten Spiele: Blumenfee - Foto von Haba
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Bei diesem Spiel von Christiane Hüpper stimmt die Altersangabe in der Tat. Es zählt zu der Kategorie "Meine ersten Spiele" vom Spielverlag Haba, denn genau dazu zählt Blumenfee auch in der Praxis.

Für wen ist Blumenfee geeignet?

Kinder ab zwei Jahren sollen angesprochen werden. Allerdings wirkt es so, dass sich eher Mädchen für Blumenfee begeistern sollen. Das fängt schon mit der farblichen Gestaltung an: Der Spielkarton ist stark rosalastig. Die Fee, die bereits grundsätzlich mehr Interesse bei Mädchen erweckt, ist ebenfalls recht feminin gehalten, schon alleine durch den Namen Rosalina. Aber davon abgesehen ist die grafische Gestaltung sehr ansprechend. Es gibt auf beiden Spielfeldern viele liebevolle Details zu erkennen, die die Kinder zum genauen Hinschauen und Erzählen auffordern. Genau dies lässt sich sogar in der Spielanleitung neben den beiden Spielanleitungen unter der Überschrift "Freies Spiel" wiederfinden.

Die Spielsteine und der Würfel sind für Kinderhände gut zu greifen. Beides besteht aus Holz, was gerade beim Würfeln recht laut sein kann. Dem kann aber durch eine kleine Würfelunterlage (zum Beispiel aus Moosgummi) abgeholfen werden.

Besonders zu erwähnen ist die Tatsache, dass die Spieler nur gemeinsam gewinnen aber unter Umständen auch verlieren können, sodass kein Konkurrenzcharakter auftreten kann. Ideal für die Altersgruppe.

Wie wird Blumenfee gespielt?

Bei beiden Spielvarianten schläft die kleine Blumenfee zunächst in ihrem Bett. Wenn sie aufwacht, fliegt sie los, um entweder die Seeröschenknospen im Teich oder die Blüten auf der Wiese zu öffnen. Dabei können die kleinen Mitspieler helfen. Auf dem Spielfeld, auf dem der Teich abgebildet ist, soll es um farbliche Zuordnung gehen (Rot, Blau und Grün). Auf der Rückseite des Spielfeldes ist eine Blumenwiese abgebildet; da handelt es sich um die Zuordnung von bestimmten Formen. Los geht es jeweils auf dem Startfeld – dem Bett. Dort wird die Blumenfee Rosalina abgestellt. Jeder Spieler darf der Reihe nach einmal würfeln. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten auf dem Würfel: Wurde eine Farbe gewürfelt, darf der Spieler einen der Farbe entsprechenden Spielstein aufstellen. Wird der glitzernde Stern gewürfelt, darf der Spieler einen Spielstein aussuchen. Wenn ein Spieler die Blumenfee gewürfelt hat, wird die Spielfigur Rosalina um ein Feld weitergezogen. Schaffen es die Spieler, alle Blütenstiele aufzustellen, bevor Rosalina das Blütenfeld erreicht, gewinnen die Kinder gemeinsam das Spiel.

Rosalina fliegt dann zum Blütenfeld und lässt mit Hilfe ihres Feenstabes noch Blütenköpfe auf den Blütenstielen wachsen. Sollte es aber mal vorkommen, dass die Blumenfee am Blütenfeld ankommt, bevor alle Blütenstiele gewachsen sind, endet das KInderspiel sofort, und Rosalina zaubert die restlichen Blütenstiele und Blütenköpfe herbei.

Wie gut ist Blumenfee?

Eine Spielrunde dauert im Schnitt fünf bis zehn Minuten. Die Regeln sind relativ einfach zu verstehen und umzusetzen, sodass sogar noch eine zweite Runde gespielt werden kann, eventuell mit der anderen Seite des Spielfeldes. Schade ist es, dass das Spiel wohl hauptsächlich auf Mädchen gerichtet ist, wobei es gerade für Jungen in diesem Alter weniger Kinderspiele als für Mädchen gibt.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
1-3
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
2
Spieldauer (Minuten): 
5-10
Jahrgang: 
2014
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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