Der Schandfleck

Roman aus der Welt von Myranor/Das Schwarze Auge

ein Spiele-Artikel von Tanja Weber - 29.02.2004
Lesezeit: ca. 1 Minute

Die Thorwalerin Ilvi leitet eine Expedition in die Güldenlande. Ebenfalls an Bord der Sturmmöwe ist Rowin von Hardingen als Waffenmeister. Der ehemalige Rondra-Geweihte glaubt sich von seiner Göttin verlassen und nimmt die Expedition zum Anlass, seiner Vergangenheit zu entfliehen. In den Gewässern Myranors ist die Expedition nicht vom Glück begleitet. Sie werden von Piraten aufgebracht und die wenigen Überlebenden des Kampfes werden als Sklaven verkauft. Ilvi und Rowin geraten gemeinsam in den Besitz des Magnaten Vendur Serr. Das gemeinsame Schicksal schweißt die beiden zusammen und als sie kurz vor einem gemeinschaftlichen Fluchtversuch getrennt werden, beginnt eine rasante Irrfahrt durch den fremden Kontinent.

Es ist schwierig, zu bestehenden Rollenspielsystemen gute Romane zu schreiben, die auch für Leser geeignet sind, die die ganzen Hintergründe des Systems nicht kennen. In diesem Fall ist das durchaus gelungen, aber Myranor als Welt ist nicht unbedingt etwas für jeden Leser. Die besondere Technomagie, die dort vorherrscht mit zum Beispiel den Insektopteren ist etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders empfehlenswert ist Der Schandfleck vor allem für Leser, die Das Schwarze Auge spielen und eventuell vorhaben auch Myranor anzutesten.

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