Roter Fluss

Roman aus der Welt von Das Schwarze Auge

ein Spiele-Artikel von Tanja Weber - 31.03.2005
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Hjalgar Herjulfsson ist nicht nur ein Kind Swafnirs, eine Art Berserker, sondern auch ein Ausgestoßener seines Volkes, den Thorwalern. Angeblich hat er in seinen früheren Jahren einen Geweihten seines Volkes erschlagen, als er in den Berserkerrausch fiel. Seitdem fühlt er sich verstoßen und hat sich seiner Herkunft immer mehr entfremdet.

Als Myrburg im Jahre 597 BF sich einer großen Bedrohung durch ein Orkheer stellen muss, steht er vor der Wahl, seinem Volk beizustehen oder es seinem Schicksal zu überlassen. Auch die Bevölkerung Myrburgs ist sich uneins. Thorwaler und die restliche Bevölkerung ihrer zwölfgöttergläubigen Mitbürger haben Spannungen, die durch das Auftauchen eines Praios-Geweihten und die Differenzen zwischen zwei Hesirn nicht gemindert werden. Wird Myrburg diese Bedrohung überstehen?

Roter Fluss verfolgt eine durchaus spannende Geschichte, kann den Anforderungen teilweise aber nicht entsprechen. Die Charaktere sind interessant und mit viel Potential gestaltet, aber auch hier hat man manchmal das Gefühl, dass etwas fehlt. Am Ende vermisst man Einiges an deutlicherer Aufklärung, die die Vergangenheit des Protagonisten betreffen.Insgesamt ist es ein sicher lesenswerter Roman, über dessen Schwächen man durchaus hinwegsehen kann - und der geeignet für Fans von klassischer Fantasy ist, die keine Spieler von Das Schwarze Auges sind.

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