Vertigo

Roman aus der Welt von Shadowrun

ein Spiele-Artikel von Tanja Weber - 29.02.2004
Lesezeit: ca. 1 Minute

Vertigo ist eine Katzenschamanin, wie sie im Buche steht. Arrogant und eitel, sie weiß ganz genau, wie und wann sie ihre Krallen ausfahren muss und wann sie einem "schnurrend" um die Beine streicht. Die größte Schwierigkeit in ihrem Leben ist die Balance zwischen ihrem legalen Leben und ihrem Leben als Runnerin. Ihr Vater, ein Lone Star Cop, macht die Sache dabei nicht einfacher. Als sie geheimnisvolle Nachrichten bekommt, geraten die beiden Seiten ihres Lebens durcheinander. Plötzlich fällt es der glücksgewohnten Vertigo immer schwerer, die Trennung einzuhalten. Irgendwer ist hinter ihr her und versucht ihr Leben zu zerstören. Am Anfang nimmt sie alles nicht ernst, doch bald stellt sie fest, dass ihr Leben außer Kontrolle gerät. Das Spiel hat längst eine ernste Wendung genommen.

Bei dem Roman Vertigo gefällt besonders die Darstellung der Schamanin. Vertigo ist keine klassische Heldin, sondern dem Leser werden die Ecken und Kanten ihres katzenhaften Charakters nur allzu deutlich. Ab und zu steigen beim Lesen Gedanken wie "was für eine Zicke" auf, was der guten Darstellung der Hauptperson des Romans zuzuschreiben ist. Gerade das macht Vertigo aber um so lesenswerter.

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