Chromino

eine Spielerezension von Carsten Pinnow - 30.01.2010
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Chromino von Asmodee
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Chromino – das klingt wie Domino, oder? Isses auch. Nur dass sich anstelle von weißen Punkten auf schwarzen Steinen farbige Quadrate auf fast-weißen Steinen befinden. Wie es sich für Domino gehört, müssen diese irgendwie aneinander gelegt werden.

Jeder Spieler erhält zunächst acht Chromino-Steine, ein Chamäleon-Chromino-Stein bildet die Ausgangsbasis in der Mitte. Chromino-Steine bestehen aus drei nebeneinander befindlichen Farbfeldern, bei Chamäleon-Steinen befindet sich an einer dieser drei möglichen Stellen ein schwarz-weißes Yin-Yang-Symbol. Dabei handelt es sich um ein Jokerfeld, das jede beliebige Farbe annehmen kann.

Reihum wird nun jeweils ein Stein an die bereits ausliegenden Steine angelegt. Der neue Stein muss an mindestens zwei Seiten seiner Felder an das bereits bestehende Konstrukt angrenzen. Wer nicht anlegen kann oder will, darf zuvor auch einen zusätzlichen Stein nachziehen. Sobald ein Spieler seinen letzten Stein platzieren konnte, wird die Runde noch zu Ende gespielt. Es gewinnen alle Spieler, die keine Steine mehr übrig haben.

Ähnlich wie beim herkömmlichen Domino heißt es auch hier: Anlegen, was das Zeug hält! Dies gilt nicht nur für Partien mit vielen Mitspielern, sondern auch für solche zu zweit. Wenn nicht mit offen liegenden Steinen gespielt wird, lässt sich nämlich ohnehin nicht erahnen, mit welchen Zügen ein Mitspieler behindert werden könnte, und mit welchen nicht. Ähnliches gilt für die eigenen Steine: Ob diese auch beim nächsten Zug noch einen Platz finden können, steht meistens in den Sternen. Also anlegen, anlegen, anlegen! Bevorzugt natürlich solche Steine, die ohnehin nur an eine einzige Stelle passen –und darauf hoffen, dass der Rest auch beim nächsten Mal noch irgendwo angelegt werden kann.

Am Material gibt es wenig zu mäkeln. Die Kunststoffsteine fühlen sich gut an, die Farben sind kräftig, die Felder groß. Darüber freuen sich vor allem die jüngeren Mitspieler. Erfahrene Vielspieler fühlen sich hingegen weit weniger angesprochen, da Chromino neben seinen optischen Reizen ansonsten nämlich nicht viel Neues bietet. Materia? Top. Innovation und Handlungsspielraum? Fehlanzeige.

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2009
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