Connect 4

4 Gewinnt Tower

eine Spielerezension von Riemi - 05.06.2013
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Connect 4 von Hasbro
Lesezeit: ca. 2 Minuten

"4 Gewinnt. 4 Gewinnt." Diese Textzeile von den Fantastischen Vier höre ich jedes Mal in meinem Kopf, wenn ich ein 4 Gewinnt in den Händen halte. Ich kann nichts dagegen machen. Es ist einfach so. Mit 4 Gewinnt verbindet mich eine langjährige Geschichte. Als Kind habe ich es kennengelernt. Mein Erklärer machte sich einen Spaß daraus, mich mit sämtlichen (teilweise echt blöden) Tricks hinters Licht zu führen, und ich fiel natürlich darauf herein. Danach der Ruf: 4 Gewinnt! Etliche Runden danach bekam ich eine Halsschwellung. Verbunden mit dem Wunsch, das Spiel in vier Stücke zu hacken. Zugegeben, wenn man diesen Spieleklassiker drauf hat, macht es echt Spaß, sich mit gleichwertigen Gegnern zu messen. Neulinge müssen halt durch die harte Schule. Denn die ollen Bauerntricks klappen immer noch.

Mit Connect 4 von MB (Hasbro) gibt es jetzt ein 4 Gewinnt, das eigentlich ein Geschicklichkeitsspiel ist. Scheiben werden mit einer Schleuder (Launcher) auf einen Turm geschossen. Wenn man den richtigen Winkel raus hat, fliegt die Scheibe in einen Trichter. Dieser nimmt die Scheibe auf und befördert sie mithilfe der Schwerkraft nach unten in den Turm mit den Gucklöchern. Der erste Spieler, der vier seiner Chips im Turm versenkt hat, gewinnt die Runde. Für den Gesamtsieg muss man seinen Gegner insgesamt dreimal besiegen. Schneller geht es, wenn man direkt vier Chips übereinander hat. Dann gewinnt man direkt das Spiel.

Die Launcher (Schleudern) haben was von einem Jetski. Die ersten Runden mit den Dingern haben mich dann auch wieder in die Kindheit zurückgeschleudert. Ich habe nicht mal Ansatzweise den Turm getroffen. Obwohl, es gibt auch unter Kindern Naturtalente, die treffen und treffen und treffen. Während man selber seine Chips aus den Blumentöpfen fischt, haben die in der Zeit schon gewonnen und schon ertönt der heißgeliebte Ruf: 4 Gewinnt! Wenn man den Bogen raus hat, ist der 4-Gewinnt-Tower deswegen eine reine Konzentrationssache.

Dass dieses Geschicklichkeitsspiel komplett aus Plastik ist, wird keinen verwundern. Verwundern wird auch nicht, das der Aufforderungscharakter am Anfang ziemlich hoch ist und dann doch schnell vergeht. Man kann halt nicht taktisch die Schleuder (Launcher) einsetzen. Laden, schleudern und hoffen, dass der eigene Chip hoffentlich den Weg in den Trichter findet, ist für Kinderspiele, denn das will es sein, zu wenig.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2012
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
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