Der kleine Rabe Socke: Das große Rennen

eine Spielerezension von Stephan Blüml - 26.06.2016
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Der kleine Rabe Socke: Das große Rennen - Foto von Amigo Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Den kleinen Rabe Socke kennt in meinem Kindergarten jedes Kind. Fast alle haben auch den Film gesehen, wozu nun mit gleichnamigen Titel "Der kleine Rabe Socke - Das große Rennen" als Brettspiel von Michael Schacht (Amigo Spiele) erschienen ist. Der Kenner denkt sich sofort: Auftragsarbeit - ob das was taugt?

Wie gut ist das Kinderspiel Der kleine Rabe Socke: Das große Rennen?

Wie erwartet haben die Kinder gleich den Bezug zum Kinofilm hergestellt und Situationen auf dem Spielplan erkannt. Somit wollten sie natürlich auch gleich das Spiel ausprobieren. Es gilt, zweimal den Parcours des Spielplans zu umrunden, um als erster Sieger hervorzugehen. Bei der ersten Spielrunde zu fünft zog sich das erste Bewältigen des Parcours so lange, dass kein Kind den zweiten nehmen wollte. Bei weiteren Spielrunden mit neuen Mitspielern sind dann einige Partien auch zu Ende gespielt worden. Diese Runden waren immer unter fünf Spielern, was mir zeigt, dass es wohl zu fünft doch etwas mehr Wartezeit gibt, als die anvisierte Zielgruppe aushalten mag. 

Erfreulich ist, dass an sich das Würfelglück gut durch das Blockadensetzen ausgeglichen und nicht nur Würfelglück im Spiel belohnt wird, sondern auch Taktik. Dadurch sind die Rennen meist ganz knapp ausgegangen, auch wenn es während des ersten Parcours gar nicht danach aussah. Dass nach dem ersten geschafften Parcour jeder Mitspieler einen kleinen Pokal erhält, finde ich redaktionell gut gedacht, weniger aber die Pappaufsteller als Spielfiguren. Die sind haptisch wenig ansprechend und schnell abgegriffen. Gerade so, als ob man damit rechnet, dass das Spiel nur so lange gespielt wird, wie der Kinofilm bei den Kindern im Kopfe present bleibt. Da die Figuren nicht so attraktiv sind, werden sie immerhin die Kinder nicht aus dem Spiel nehmen und in den Untiefen der Bauecke verschwinden lassen. Somit ist meine Einschätzung zum Kinderspiel recht eindeutig: So-lala - besser nicht zu fünft. Bestenfalls zur pädagogischen Nachbearbeitung des Films.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2-5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5-
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2015
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
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