Der Schatz des Käpt'n Flint

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 31.10.2005
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Der Schatz des Käpt'n Flint
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Schatzsuche piratenmäßig aufgemacht ist ein immer wieder gerne gewähltes Thema. Ob in dieser Spieleschachtel wirklich ein Schatz zu heben ist?

Zur Vorbereitung werden auf dem Tisch sechs Inseln zu einem Sechseck zusammengelegt. 20 Schatzkärtchen mit unterschiedlichen Werten werden gemischt und auf die Inseln verteilt. Jeder Spieler bekommt einen Kartensatz mit den Werten von eins bis sieben und einer Kanonenkarte. Dann gibt es noch die Figur des Käpt’n Flint, die auf der Insel mit dem Grab platziert wird, und die Figur des Ben Gun, die auf die Insel mit dem Schiff vor Anker gestellt wird.

Der Spieler, der an der Reihe ist, sucht sich eine Insel aus, zu der er eine Mannschaft in Form einer verdeckten Karte ausschickt. Liegt an der Insel bereits eine Karte, so deckt er diese auf. Nur immer die zuletzt an eine Insel gelegte Karte bleibt verdeckt. Zeigt die aufgedeckte Karte eine Kanone, so wird diese zusammen mit der verdeckt gespielten Karte aus dem Spiel genommen. Steht auf der Insel, auf der eine Mannschaftskarte aufgedeckt wurde, eine Figur, so springt diese eine Insel weiter.

Das Spiel endet, wenn entweder eine der beiden Figuren wieder auf ihrer Ausgangsinsel landet oder wenn alle Karten gespielt sind.Dann kommt es zur großen Abrechnung. Die Insel, auf der Käpt’n Flint steht, wird nicht abgerechnet. Ben Gun dagegen zählt als Schatzkiste im Wert von zehn. Anschließend werden die noch verdeckt liegenden Karten aufgedeckt und die Inseln der Reihe nach abgerechnet. Der Spieler mit der stärksten Mannschaft an einer Insel darf Sich zuerst eine Schlitzkiste aussuchen, dann der Spieler mit der zweitstärksten Mannschaft und so weiter. Bleiben Schatzkisten übrig, erhält diese der Spieler mit der stärksten Mannschaft. Der Spieler mit den meisten Schatzpunkten gewinnt das Spiel.

Das Spiel ist schnell erklärt, schnell aufgebaut und noch schneller gespielt (die Herstellerangabe von 30 Minuten haben wir in keiner einzigen Runde erreicht, meist war das Spiel schon nach zehn Minuten zu Ende). Das Material ist gediegen, aber nicht unbedingt spielbedeutsam. Ein einfaches Kartenlegespiel kommt auf diese Weise in einen großen Karton.Der Schatz des Käpt´n Flint hat keinen großen Tiefgang, lässt sich aber zwischendurch immer wieder mal gut spielen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2005
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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