Der Schwarze Ritter

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 31.12.2006
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Der Schwarze Ritter von Noris Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Laut Spielanleitung machen sich bis zu acht Ritter auf den Weg zur alten Burg, um das sagenhafte Schwert zu finden, welches unbesiegbar macht. Das Problem dabei ist, dass diese Burg vom "Schwarzen Ritter" bewacht wird, der jeden Ritter vertreibt oder zumindest den Weg dorthin sehr beschwerlich macht.

Und beschwerlich ist der Weg wahrlich. Jedoch war in unseren Spielrunden nicht der schwarze Ritter dafür verantwortlich, vielmehr sind die Spielfiguren, sprich die Ritter, so wackelig auf den Beinen, dass es fast unmöglich ist, einen Spielzug auszuführen, ohne dass alle anderen Ritter das Gleichgewicht verlieren und umfallen. So wunderschön die Ritter auch gestaltet und anzuschauen sind, ein paar Cent mehr in eine kleine Bodenplatte für die Figuren investiert und es wäre perfekt gewesen.

Der eigentliche Spielablauf ist rasch beschrieben. Man beginnt an einem Ende des Spielbrettes, würfelt, um seine Figuren voranzuziehen. Hofft, dabei nicht das Symbol des schwarzen Ritters zu würfeln, da man sonst wieder zurückfällt. Wer zuerst das Schloss am anderen Ende des Spielfeldes erreicht, gewinnt das Spiel. Unterwegs können Hindernissteine durch punktgenaues Würfeln aus dem Weg geräumt werden; und kommt man mit seiner Figur auf ein Feld, auf welchem bereits ein Mitspieler mit einem seiner Ritter steht, wird wiederum ausgewürfelt, wer stehen bleiben und wer wieder zurückziehen muss.

So erhält man, wenn man die wunderschönen, aber nicht sehr standhaften Ritter gegen einfache Halmakegel austauscht, ein einfaches, solides Würfelspiel, das vor dreißig Jahren sicher in den Verkaufsregalen aufgefallen wäre.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Jahrgang: 
2005
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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