Das Schwarze Auge: Die Einsiedlerin

ein Spiele-Artikel von Dirk Walterscheidt - 31.10.2002
Das Schwarze Auge: Die Einsiedlerin
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Die Einsiedlerin setzt die Spielstein-Kampagne als zweites Abenteuer nach Der Alchemyst fort: Die drei ersten Teile dieser Kampagne sind auch einzeln spielbar, der Finalband bezieht sich als einziger auf die drei vorhergehenden Abenteuer und sollte demnach nicht ohne Vorkenntnisse der anderen Teile gespielt werden. Allerdings entgeht den Spielern einiges an Spielspass, wenn sie nicht die komplette Reihe durchspielen können.

In Die Einsiedlerin werden die Helden überraschend mit einer Trollfamilie konfrontiert, durch die sie sich mit einem Male in einem weit umfangreicherem Abenteuer als zuerst vermutet befinden. Sie geraten in ein Tal in dem nichts, aber auch gar nichts so ist, wie es sein sollte. Bei diesem Abenteuer lernen sie unter anderem ihre eigenen Grenzen sowie einiges über naturverbundene Druiden und deren Fähigkeiten kennen.

Die Einsiedlerin bietet für den Spielleiter umfangreiches Material und etliche Hinweise, wie er gewisse Situationen nun und in Zukunft handhaben könnte. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, mit dem Hinweis darauf, dass dies keine Vorschriften, sondern lediglich Anregungen für den Meister und seine Spielrunde darstellen.

Für Spielgruppen, die bislang noch nicht auf die vierte Edition des DSA-Regelwerkes umgestiegen sind, bedeutet es allerdings einiges an Aufwand, die Figuren sowie die nötigen Proben und Kämpfe anzupassen. Außerdem gestaltet sich dieses Abenteuer sehr kompliziert, wenn sich ein Druide in der Abenteuergruppe befindet, wie der Meister beim Durchforsten einiger Hintergrundinformationen und die Spieler im Laufe des Spiels feststellen werden.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3 - 5
Altersangabe: 
14