DoDeLiDo

eine Spielerezension von Eva Timme - 27.05.2017
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Spiel DoDeLiDo - Foto von Drei Magier Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

„Do De Li Do“? Flamingo, Pinguin, Kamel, Zebra und Schildkröte treffen sich bei diesem Kartenspiel von Jaques Zeimet (Drei Magier Spiele) zur Party. Und wie sehr freuen sie sich, wenn sich je zwei der Tiere begegnen.  Sofort wird freundlich gerufen „Pinguin“, wenn der zweite Pinguin auftaucht. 

Wie wird DoDeLiDo gespielt?

Die fünf Tiere unterscheiden sich auch in der Farbe. Es gibt die Farben Grün, Gelb, Pink, Blau und Weiß. Es gibt immer drei Stapel, auf die die Spieler der Reihe nach ihre Karten ausspielen. Dabei erhält jeder zu Beginn gleich viele Karten und nimmt diese als Stapel verdeckt auf die Hand. Und auch da freut sich doch jeder, wenn einen jemanden sieht, der genauso aussieht wie man selber, selbst, wenn es eine andere Tierart ist. Und auch da ruft derjenige, der aufdeckt, ganz erfreut die Farbe: „Grün!“

Manchmal gibt es zwei Merkmal, die übereinstimmen: Farbe und Tierart. Dann wird vor lauter Freude DoDeLiDo gerufen. Allerdings nur, wenn es keine Mehrheit gibt, zum Beispiel, wenn ein weißer Pinguin, ein rosa Pinguin und ein weißes Kamel ausliegen, dann gibt es zweimal Pinguin und zweimal weiß. Keine Mehrheit und damit das „DoDeLiDo“. Wäre der zweite Pinguin auch weiß gewesen, dann gibt es zwar immer noch zwei Pinguine, aber dreimal die Farbe weiß. Also muss natürlich „Weiß!“ gerufen werden.

Passt gar nichts zusammen, so verkündet der aktive Spieler auch dies, indem er „Nix!“ sagt. Das gilt natürlich auch für die erste Karte. Keine Übereinstimmung, also: „Nix“.

Was ist, wenn eine Schildkröte aufgedeckt wird? Es bleibt fast alles beim alten, nur dass Schildkröten ja eher trödelig sind. Vor jeder Ansage muss also erst „Öh“ gesagt werden. Zum Beispiel also „Öh, Blau“ oder "Öh, Schildkröte“ oder: „Öh, öh, DoDeLiDo“, wenn gleich zwei Schildkröten unterwegs sind. 

Lohnt sich DoDeLiDo?

Wem jetzt schon der Kopf rauscht, dem sei gesagt, es ist zwar ein Reaktionsspiel mit sowohl Ärger- als auch Spaßfaktor, aber jeder hat nach seinem Zug alleine Zeit, das richtige Wort zu finden. Zumindest hat er kurz Zeit. Denn wenn es zu lange dauert oder ein Fehler gemacht wird, dann muss der Spieler alle offenen Karten nehmen und unter seinen Stapel packen. Es geht also darum, schnell den Überblick über die ausgespielten Karten zu haben. Sicher werden Jüngere die Eltern dabei in der ein oder anderen Runde schlagen. Wer seine Karten als erstes los ist, gewinnt das muntere Kartenspiel. Und wer eine neue Herausforderung sucht, nimmt auch noch das Krokodil dazu.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8-
Spieldauer (Minuten): 
10-20
Jahrgang: 
2016
Spielkategorisierung
Spielethema: 
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