Dreiste Geister

Das magisch-witzige Wettlaufspiel

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 09.10.2010
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Dreiste Geister von Ravensburger
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die frechen Geister wollen die kostbaren Goldmünzen aus der Schatztruhe ergattern. Zuerst müssen sie jedoch noch Merlin, den Zauberer, überlisten. Er bewacht die Goldmünzen und verschließt magisch immer wieder die Türen auf dem Weg zur Schatztruhe.

Es werden mehrere Runden gespielt, bis jeder Spieler einmal in die Rolle Merlins geschlüpft ist. Wer am Ende die meisten Goldmünzen aus der Schatztruhe ergattern konnte, gewinnt das Spiel. Der Weg zu der Schatztruhe führt über zwanzig Türen. Diese werden abwechselnd nach den vier Farben zu einer Reihe ausgelegt, an deren Ende die Schatztruhe mit den begehrten Goldmünzen steht. Und schon gehts los. Die Geisterspieler entscheiden im Geheimen für sich, auf welche der vier vor ihnen liegenden Türfarben sie ihre Geister ziehen wollen. Dazu legen sie die entsprechende Handkarte verdeckt vor sich ab. Danach entscheidet sich Merlin, der Zauberer, welche Türfarbe er in dieser Runde verzaubert und somit für die Geister unpassierbar bleibt. Nun werden die Karten gemeinsam aufgedeckt, und die Geister, deren Wahl genau diese verzauberte Tür war, haben Pech gehabt. Sie kommen nicht weiter und müssen gegebenenfalls sogar bis zur letzten gleichfarbigen Tür zurück ziehen. Alle anderen Spieler dürfen bis zur nächsten Tür in ihrer gewählten Farbe voran und so weiter in Richtung Schatztruhe ziehen. Wer diese zuerst erreicht, erhält zwei Goldmünzen, der Zweite kann sich noch eine Goldmünze einstecken. Nach dem gleichen Schema folgen die nächsten Runden, so lange, bis jeder einmal Merlin war und der Sieger mit den meisten Goldmünzen feststeht.

Das Spiel - nun es ist ein typisches Kinderspiel. Selbst die Kleinen verstehen es auf Anhieb, und jeder ist gerne mal Merlin, der Zauberer, der die Türen auf magische Weise verschliessen kann. Auch die Rolle als Geist macht Spaß. Es ist spannend, welche Tür verzaubert ist, ob man die richtige Wahl getroffen hat und weiterkommt oder nicht. Die Anleitung lässt keine Fragen offen, und bis auf die etwas schwer zu unterscheidenden Geisterfiguren geht auch das Spielmaterial in Ordnung.

Für ältere Kinder und Jugendliche ist der Spielablauf schnell etwas langweilig. Der eigene Einfluss auf das Spielgeschehen hält sich in Grenzen, oft reagiert der Zufall bzw. das Glück. Doch gerade den Kleineren bereiten die dreisten Geister eine Menge Freude, wobei sogar Kindergartenkinder das Spiel schon verstehen und sich begeistert auf die Jagd nach den Goldmünzen machen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6 - 99
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
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