Duopento

eine Spielerezension von Tanja Koch - 31.10.2005
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Duopento von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Der Name ist Programm: In der Schachtel stecken zwei Sätze von Pentominos und ein Spielbrett. Alles - Uhl-typisch - aus Kunststoff. Gespielt wird also mit Pentominos, das sind Spielsteine, die sich aus Aneinanderlegen von fünf Quadraten ergeben. Also quasi die großen Verwandten von Tetrominos, die aus Dem ComputerspielTetris bekannt sind und die aus vier Quadraten bestehen.

Jeder Spieler bekommt seinen eigenen Satz von zwölf Steinen und los geht’s: Abwechselnd muss man die Steine auf dem Spielbrett unterbringen und zwar so, dass man selbst eine möglichst große zusammenhängende Fläche einer Farbe bildet. Gleichzeitig sollte man den Gegenspieler daran hindern, das Gleiche zu tun. Die Taktik liegt auf der Hand: Möglichst große Gebiete abstecken, in die nur noch die eigenen Pentominos passen. Beendet ist das Ganze, wenn keiner mehr in der Lage ist, einen seiner Pentominos auf dem Spielbrett unterzubringen.

Der Weg zum Spielende kann recht steinig und frustrierend sein, wenn die Spielpartner unterschiedlich stark sind. Aber auch wenn sie gleich gut sind, wird es schnell langweilig. Obwohl die Spieldauer recht kurz ist.

Es folgt also der Griff zur Solo-Variante. Doch die besteht lediglich darin, altbekannte Muster mit den Steinen zu legen. Was bleibt, sind die Pentomino-Steine und eine Spielidee, die nicht wirklich vom Hocker reißt. Da greift man doch besser zu Blokus.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
1 - 2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2002
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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