Glupschgeister

eine Spielerezension von Eva Timme - 28.07.2016
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Glupschgeister - Foto von Kosmos
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wer entdeckt die Unterwassergeister? Das Kinderspiel Glupschgeister von Jens-Peter Schliemann und Bernhard Weber (Kosmos) weckt noch während ich aufbaue Interesse. Schnell entdecken die Kinder die Vergrößerungslinsen. Das wird spannend.

Der Spielaufbau ist gut erklärt. Alle Geisterplättchen werden im Karton auf eine drehbare Spielfläche gelegt. Alle Spieler schauen sich die unterschiedlichen Geister an, es geht um die Details. Alle sind grün, mit großen Glupschaugen, es lassen sich nur bei genauem Hinschauen die Unterschiede erkennen. Der Spielplan der Felseninsel wird über die Drehscheibe mit den Geistern gelegt. Die großen Löcher in der Felseninsel werden mit den Vergrößerungslinsen abgedeckt. Der Effekt ist super, die Geister haben plötzlich riesige Augen oder doppelt so lange Tentakel.

Wie wird das Kinderspiel Glupschgeister gespielt?

Der Spielablauf ist schnell erklärt. Nach dem Würfeln suchen alle Spiele den oder die passenden Geister unter den Vergrößerungslinsen. Wer glaubt, er hätte einen entdeckt, legt schnell seinen Seestern auf die Linse. Haben alle Spieler gelegt, werden die Vergrößerungsgläser der Reihe nach abgehoben und der gesuchte Geist aus dem Loch gefischt. Dabei können sich die anderen Geister auch schon einmal verschieben. Jeder Spieler hat ein eigenes Geisterversteck für neun Geister. Ist das Versteck voll, so hat der Spieler gewonnen.

Wie gut ist das Kinderspiel Glupschgeister?

Nach vielen Runde in unterschiedlicher Besetzung ist die anfängliche Neugier und Begeisterung leider verschwunden. Ich habe meistens das Gleiche erlebt. Die Geister sind wirklich schwierig zu unterscheiden, vor allem, wenn nur das halbe Plättchen zu sehen ist. Sind die Spieler nun unterschiedlich schnell oder sitzen immer die gleichen Spieler an einer günstigen Position am Spielplan, vergrößert sich der Frust bei denen, die etwas langsamer gucken, zusehens. Außerdem gab es in fast allen Partien ein ständiges Gedränge über der Schachtel. Alle versuchen möglichst von oben durch die Vergrößerungslinsen zu schauen. Dann sind die kleinen Unterschiede der Geister tatsächlich am besten zu erkennen. So viel Platz ist aber über der Schachtel nicht, das hat höchstens mit zwei Spielern noch geklappt. Und oft genug sind die Köpfe zusammengestoßen.

Schade um den ersten Eindruck. Das tolle Material und die witzige Spielidee haben leider nicht gereicht, das Kinderspiel selber konnte in unseren Runden nicht überzeugen.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2016
Spielkategorisierung
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