Das Schwarze Auge: Goldene Ketten

ein Spiele-Artikel von Cornelia Simon - 31.05.2006
Das Schwarze Auge: Goldene Ketten
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die noch unerfahrenen Helden geraten zufällig in ein Abenteuer. Klassische Eröffnung also. Und ähnlich geht es weiter. Plötzlich sind sie mitten in einer Jagd nach verloren gegangenen Edelsteinen, die einst zu einer Kette gehörten.
Die Story ist gut, aber nicht packend. Die Aufgaben durchwachsen und gut zu lösen. Für Einsteiger gerade richtig, besonders für neue Meister, denn besondere Hinweise, wie er verfahren soll, wenn die Helden sich nicht nach der Handlung richten oder er bestimmte Situationen meistern kann, helfen Neulingen, gut ins Spiel zu kommen. Das Abenteuer ist zudem storylastig, nur wenig Kämpfe und Würfel-Proben sind auf dem Programm. Das hilft, Neulingen, sich auf die Faszination Rollenspiel einzulassen. Andererseits wäre ein bisschen mehr Action noch besser gewesen. Erfreulich ist zudem, dass nur die Grundregeln Voraussetzung sind.

Goldene Ketten führt die Anfänger-Helden in ein unterhaltsames, recht kurzes Abenteuer. Obwohl einsteigerfreundlich bleiben Klippen für den Meister. Denn trotz einer überschaubaren Anzahl von Handlungsorten und Meisterpersonen, haben die Helden eben ihren eigenen Willen. Ein noch etwas gradlinigeres Szenario wäre vermutlich noch besser gewesen, um die Spieler und ihre Helden von Ausflüge in vorgesehene oder gar unvorhergesehene Nebenhandlungen abzuhalten. Doch ist kein Meister Aventuriens davor gefeit - weshalb der Autor mit Goldene Ketten am Ende trotz einiger Hänger eben doch alles richtig gemacht hat.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3 - 5
Altersangabe: 
14