Große Fische, kleine Fische

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 31.10.2005
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Große Fische, kleine Fische von
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wieder ein Goldsieber-Spiel mit hervorragendem Spielmaterial. Gute Spielanleitung, hübsch gezeichneter Spielplan, ein kindgerechter Würfel und wunderschöne Holzspielfiguren, die kleine Angler darstellen. Im Spiel geht es darum, als Angler nur die großen Fische und den im Wasser schwimmenden Unrat aus dem Teich zu fischen. Die kleinen Fische lässt man wieder ziehen.

Insgesamt 48 Karten mit der zu angelnden Beute werden gemischt und am besten mit Hilfe eines Erwachsenen verdeckt auf den Spielplan gelegt. Die Spieler würfeln nun reihum und ziehen einfach entsprechend der Würfelaugen auf dem Spielplan, um die Bildkarten mit den großen Fischen beziehungsweise mit dem Unrat aus dem Wasser zu holen. Falls man auf ein bereits besetztes Feld kommt, erhält man aus dem Bestand des Mitspielers eine Karte. Wer am Ende am meisten geangelt hat, gewinnt das Spiel.

Noch mehr Details aus den Spielregeln? Tut mir wirklich leid, aber dass war es eigentlich schon! So kann man die Vierjährigen und vielleicht auch noch die Fünfjährigen an die ersten Spiele heranführen und die Kinder die ersten Spielerfahrungen machen lassen, dafür ist der einfache Spielablauf sehr gut geeignet. Jedoch zeigte sich in den Spielrunden, dass dieses Spiel den Kindern ab sechs Jahren zu einfach und zu langweilig ist. Es gibt einfach zu wenig Abwechslung, und darunter leidet der Spielspaß. So könnte das Spiel sehr schnell nach der zweiten oder dritten Partie auf Nimmerwiedersehen im Regal verschwinden.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Jahrgang: 
2002
Spielkategorisierung
Spielethema: 
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