Hedbanz (Spinmaster)

Das rasante Ratespiel: "Ja, was bin ich denn?"

eine Spielerezension von Michael Weber - 17.08.2013
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Hedbanz von Spinmaster
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Hedbanz? Das hat Reich der Spiele doch schon rezensiert? Genau. Und dennoch ist es anders. Ein bisschen zumindest. Und das ist unabhängig vom Verlag. Denn diese Ausgabe erscheint bei Spin Master und nicht bei Noris Spiele.

Um was geht es? Hedbanz ist ein Klassiker. Man schreibe einen Zettel mit einem Wort, das eine Person, ein Gegenstand, ein Ort oder Ähnliches sein darf, und klebe diesen einem anderen Spieler auf die Stirn. Dieser muss nun raten, wer oder was er ist. Das macht Spaß und ist ein verbreiteter Partygag unter Jugendlichen und in verschiedenen Erwachsenenrunden. Mit einem Gesellschaftsspiel im typischen Sinn hat Hedbanz bis dahin nur indirekt zu tun. Das Konzept wird erst durch ein Spiel mit Material in einer Schachtel eins. Und das ist Hedbanz. Das Material besteht aus der erfrischend kurzen und dennoch klaren Spielanleitung, ein paar Chips, ein Stirnband aus Kunststoff, in das je eine der 74 Spielkarten gesteckt wird und einer Sanduhr. Den damit möglichen Spielablauf haben wir in der Rezension der Noris-Ausgaben von Headbanz beschrieben.

Was ist anders? Die Karten. Während in der Noris-Ausgabe die zu erratenden Worte zum Teil schlüpfriger Natur waren oder speziell bei Ortsnamen jüngere Mitspieler etwas überfordern, ist Hedbanz in der Ausgabe von Spin Master jugendgerechter. Schon Kinder im Grundschulalter haben mit diesem Spiel überhaupt keine Probleme. Allerdings steckt der Teufel im Detail. Denn wer kann schon erraten, dass er ein Bleistift, eine Packung Milch oder ein Basketball ist? Lustig wird es, wenn die Antwort heiß: „Ich bin ein Schweinchen“. Dann ist Stimmung wie bei vielen anderen Fragen garantiert. Damit es etwas einfacher ist, sind auf Hilfskarten ein paar typische Fragen vorformuliert. Diese muss aber niemand nutzen.

Hedbanz ist in dieser Ausgabe ein Spiel für Kinder und Jugendliche, das auch in der Familie oder Erwachsenen runden Spaß macht. Der Reiz des Spiels liegt im „Nichtspielen“. Ohne Anleitung einfach drauf losspielen, Sanduhr weg und auf Punktechips verzichten – dann macht Hedbanz am meisten Spaß. Denn es ist ein lustiger Zeitvertreib, der zumindest in partyaffinen Runden gut ankommt.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
7
Spieldauer (Minuten): 
2 - 6
Jahrgang: 
2012
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielegattung: 
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