Käseklau

eine Spielerezension von Riemi - 22.08.2008
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Käseklau von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wer kennt dieses Sprichwort nicht: Eine Katze lässt das Mausen nicht. Es passt auf so viele Lebensumstände. Die Katze in Käseklau heißt: Kasimir – Katze Kasimir. Erleben Sie heute den Filmklassiker: Katze Kasimir jagt Max Maus. Wir überspringen den ganzen Film, bis zur großen Showdown-Szene, in der 00-Kasimir den finsteren Käseklau, alias Max Maus, in einem Zimmer stellt und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.

Fünf Zimmerkarten bilden die Kulisse und werden in einem Kreis gelegt. Auf den Karten kommen jeweils sechs offen gelegte Käsekarten, die vorher natürlich gemischt wurden, nicht gerührt. Kasimir und Max werden auf zwei beliebige Stapel gestellt. Das Duell der beiden kann beginnen. Die Zuschauer, auch Spieler genannt, werfen zwei Würfel. Ein blauer für den Dieb (mit Bewegungen eins bis vier) und einen Würfel in orange (null bis zwei) für unseren Katzenhelden. Stehen die Protagonisten nach den Bewegungen immer noch auf zwei verschieden Stapeln, darf sich die Maus - Respektive der Spieler - das oberste Kärtchen vom Stapel nehmen. Jetzt kommt es drauf an. Weiter würfeln oder kneifen und den Käse einsacken. Die Gefahr beim Weiterzocken: Sollte Agent Kasimir und Dr. Maus sich zusammen auf einem Kärtchen niederlassen, sind die erbeuteten Käsekärtchen verloren und kommen aus den Film (Spiel). Der nächste Spieler versucht danach sein Glück. Sollten irgendwann drei Zimmerkarten leer sein - Schnitt -, ist der Film (natürlich ist damit immer noch das Spiel gemeint) sofort vorbei. Anschließend zählt jeder seine Käsestücke auf den Kärtchen. Sieger ist der mit den meisten Käsestücken. In der jüngeren Kinderversion werden die Käsekärtchen gezählt.

Abspann und Applaus! Das Spielen mit Käseklau fasziniert. Selbst jünger Kinder zocken nicht einfach drauflos, sondern wägen richtig ab. Behalten oder alles verlieren? Diese Frage übt ihren Reiz aus. Entweder die Maus in der Hand oder die Katze auf dem Dach – was will man riskieren? Supereinfache Spielregel machen den Einstieg echt leicht und der Spannungsbogen hält von Anfang bis zum Ende. Dieses Spiel vereint am Tisch und bekommt deswegen für die Spielidee und die Ausführung das Filmspiel-Prädikat: Wertvoll.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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