Kakuro Challenge

eine Spielerezension von Anita Borchers - 31.01.2007
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Kakuro Challenge von Anita Borchers
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Lesezeit: ca. 3 Minuten

Wie bei seinem Verwandten, Sudoku, dreht sich auch bei Kakuro alles rund um die Zahlen von eins bis neun. Zusätzlich kann es bei Kakuro nicht schaden, wenn man etwas Kopfrechnen beherrscht, denn es gilt, vorgegebene Summen zu bilden und dabei jede Zahl als Summanden maximal einmal zu verwenden und das ganze in der Art eines Kreuzworträtsels.

Kakuro Challenge basiert auf diesem Prinzip. Verfeinert um einige ergänzende Regeln ergibt sich ein Gesellschaftsspiel für zwei bis vier Spieler. Die Spielregeln sind einfach und gut nachvollziehbar beschrieben und mit Beispielen für alle wichtigen Spielsituationen sinnvoll ergänzt. Die eventuell abschreckende Seitenzahl des Spielregelheftes liegt eher daran, dass man die Regeln neben deutsch auch noch in fünf weiteren Sprachen genießen kann, als in einer umfangreichen Beschreibung des Spiels.

Ziel des Spieles ist es, die meisten Punkte zu sammeln. Diese gibt es nur für einen Kakuro, einer vorgegebenen Summe, die aus nur unterschiedlichen, mindestens zwei, Summanden gebildet wird.

Jedes der 72 Plättchen mit den Zahlen von eins bis neun besteht aus einer roten Zahl auf der einen Seite und einer gelben Zahl in gleicher Höhe auf der anderen Seite. Die Summen werden durch die rote Plättchenseite dargestellt, die Summanden durch die gelbe Plättchenseite. Hierbei gilt es zu beachten, dass durch die rote Plättchenseite lediglich die Einerstelle der Summe dargestellt wird. Die Zehnerstelle ist beliebig. Eine rote Fünf verkörpert also eine Fünf, 15, 25 und so weiter, sodass eine Summe als "Kakuro" gilt, wenn seine Summanden eine Summe bilden, die in der letzten Stelle mit der roten Zahl übereinstimmen (zum Beispiel 4 + 1 = 5 oder 9 + 8 + 7 + 1 = 25). Gelegt werden dürfen auch alle anderen Kombinationen, also Summanden, deren Summe nicht dem roten Plättchen entsprechen oder mehrere gleiche Summanden innerhalb einer Summe, dafür gibt es jedoch keine Punkte.

Alle Plättchen wandern in den mitgelieferten Plastikbeutel, ein Stoffbeutel wäre deutlich ansprechender, und dann geht es auch schon los: Verdeckt werden fünf Plättchen aus dem Beutel gezogen, auf die markierten Startfelder gelegt, jeder Spieler zieht zwei Plättchen, verstaut sie hinter seinem Sichtschirm und der erste Spieler beginnt. Er legt eines seiner beiden Plättchen entweder als Summe (rote Plättchenseite) oder als Summand (gelbe Plättchenseite) auf den neun mal neun Felder großen Spielplan und erhält, falls er mit diesem Plättchen einen "Kakuro" bilden kann, die Summe als Punktezahl gutgeschrieben. Er zieht ein Plättchen aus dem Beutel nach und der nächste Spieler ist am Zug. Soweit zum Pflichtprogramm. Richtig interessant wird das Spiel jedoch hierdurch: Nachdem der Spieler sein Plättchen gelegt hat, kann er noch die Möglichkeit nutzen, ein bereits auf dem Plan liegendes Plättchen umzudrehen, wenn er dadurch mit dem zuvor gelegten Plättchen einen "Kakuro" bilden kann. Er macht also einen bisherigen Summanden (gelb) zu einer Summe (rot) oder umgekehrt. Gespielt wird, bis alle Plättchen ausgespielt wurden. Es gewinnt der Spieler, der mit seinen Plättchen am gewinnbringendsten "Kakuros" bilden konnte.

Ein Spiel für Denker und Tüftler, bei dem Kopfrechnen gefragt ist aber auch das bisschen Glück, zur richtigen Zeit die benötigte Ziffer hinter seinem Sichtschirm liegen zu haben. Wer gerne Kakuro alleine spielen möchte, sollte das Spiel Code Kakuro ausprobieren.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
11
Spieldauer (Minuten): 
50
Jahrgang: 
2006
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
Fotos
Kakuro Challenge von Anita Borchers
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