Katzenbande

eine Spielerezension von Riemi - 28.08.2008
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Katzenbande von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Sang nicht schon Garry Glitter: "I'am the Leader from the (Cat) Gang?" Irgendwann lies sich Rainer Knizia von diesem Song Inspirieren und machte daraus sein Spiel: Katzenbande. Okay, diese Einleitung ist richtig flach und weit hergeholt. Aber es werden in der Tat Katzenbanden gesammelt.

Fünfzig Kärtchen mit Katzengangmitgliedern werden verdeckt gemischt. Reihum werden die Kärtchen einzeln bis maximal drei Kärtchen vor jedem Spieler aufgedeckt. Danach wird geschaut. Mit ein wenig Glück kann man jetzt schon die drei Kärtchen (die aus dem Spiel genommen werden müssen) gegen einen Fisch eintauschen. Es müssen nur drei gleiche Katzen zu sehen sein oder drei  Katzen mit gleich farbigem Hintergrund. Wenn es nicht passt, wird ein Kärtchen offen zurück in die Tischmitte gelegt und ein anderes (offen oder verdeckt) muss dafür genommen werde. Wenn die elf Fische verteilt wurden, ist das Spiel auch schon vorbei und der Spieler mit den meisten Fischen, gewinnt.

Da es ein abgewandeltes Memo ist, kommen die Kinder mit dem Spielprinzip sofort zurecht. Nicht wundern: Beim spielen herrscht so eine Art konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Plättchen weglegen, neues Plättchen nehmen und aufpassen, was die anderen Spieler so in die Mitte zurück geben. Das ist aber bei diesem Spiel kein Nachteil. Wer den Schwierigkeitsgrad erhöhnen möchte, legt einfach verdeckt ab.

Katzenbande ist ein pfiffiges Einsteigerspiel für Spieler ab vier Jahre. Die wenigen Regeln lassen sich gut vermitteln und werden schnell erfasst. Das richtige Spiel für Kindergartenkinder, sozusagen als Einstiegsdroge oder als Alternative zu herkömmlichen Memospielen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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