Kleine Völker

ein Spiele-Artikel von Tanja Weber - 31.05.2003
Kleine Völker - Foto von Pegasus Spiele
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Sagen und Legenden über Zwerge, Kobolde, Feen und Elfen gibt es viele. Meistens haben wir eine niedliche Vorstellung von diesen Wesen, aber in dem Abenteuerband für Cthulhu zeigen sie noch eine ganz andere Seite. Weder hilfsbereite Heinzelmännchen noch süße, geflügelte Feen gehören zu den Hauptdarstellern in den zwei Abenteuern, die in Kleine Völker integriert sind.

In den 20er Jahren führt das erste der Abenteuer die Spieler in das französisch besetzte Rheinland auf die Spuren des sagenumwobenen Nibelungenschatzes. Wohingegen sich die Spieler beim zweiten Abenteuer über die unerwartet lange Lebensspanne der Einwohner eines abgeschiedenen Schweizer Bergdorfes wundern dürften.

Alle Geschehnisse stehen mit den seltsamen kleinen Völkern im Zusammenhang, die eine ausführliche Beschreibung erhalten. Bei den historischen Hintergründen sollte der Spielleiter gegebenenfalls selber ein wenig recherchieren, da diesmal nur das nötigste im Buch vorhanden ist, um den Rahmen des Buches nicht zu sprengen.

Wie bei vielen anderen Cthulhu-Publikationen sind die beiden Abenteuer in Kleine Völker sorgfältig und übersichtlich ausgearbeitet und mit den üblichen schön gestalteten Handouts (zum Kopieren) versehen. Spielleitern sollte es nicht schwer fallen, den Spielern einige düstere und spannende Stunden mit so mancher Überraschung zu bescheren.

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