Kroko Frosch

eine Spielerezension von Eva Timme - 12.03.2011
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Kroko Frosch von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Elektronische Kinderspiele mit Batterie ... Das bekannteste dürfte Looping Louie sein. Kroko Frosch benötigt auch eine Batterie – allerdings ist sie nicht relevant für das Spiel an sich! Das Spiel selber ist schnell erklärt: Ein Kind spielt das Krokodil und bekommt die Karten, das Krokodilmaul wird geöffnet und gespannt. Die anderen Spieler stellen einen Frosch in der gewählten Farbe auf das Seerosenblatt in der Mitte.

Der Krokospieler deckt nun eine Karten nach der anderen auf – ist ein waches Krokodil abgebildet, mit offenen Augen, dann versucht das Kind die Frösche der Mitspieler zu fangen, diese versuchen natürlich zu fliehen. Jedes Kind drück so schnell wie möglich auf sein kleines Seerosenblatt – die Frösche hüpfen, der Krokospieler allerdings drück auf die weiße Blüte – das Krokodil klappt das Maul zu.

Wer sich jetzt an das alte Spitz pass auf erinnert fühlt, der hat ganz recht. Genau dieses Spielprinzip liegt hier zugrunde. Statt einem Würfel gibt es Karten, einer versucht zu fangen, die anderen flüchten. Zusätzlich dauert es durch Karten sehr lange, bis überhaupt mal etwas geschieht.  In unseren Spielrunden hatten die Kinder nach ganz kurzer Zeit keine Lust mehr.

Bleibt die Frage, warum dieses Spiel ein elektronisches Spiel ist. Die Batterie liefert nur das Schnarchgeräuch des Krokodils, der Mechanismus funktioniert rein mechanisch ...

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spielerzahl: 
3 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2010
Spielkategorisierung
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