D&D: Lied und Stille

ein Spiele-Artikel von Cornelia Simon - 31.05.2003
Dungeons & Dragons - Lied und Stille - Foto von Amigo Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Es ist nicht besonders leicht, einen Dieb, besser einen Schurken, gut zu spielen. Am Anfang ist er etwas schwach auf der Brust und hängt am seidenen Lebensfaden, besonders wenn er schwierige Aufträge zu erledigen hat und dabei die Bekanntschaft mit fieses Gegnern und vertrackten Fallen macht. Doch wenn er seinen Klassenweg geht und Stufe um Stufe aufsteigt, wird ein Dieb mitunter eine wahre Kampfmaschine. Angriffe aus dem Schatten mit mehrfachen Schaden und starke Fähigkeiten machen einen Dieb unverzichtbar für eine schlagkräftige Abenteurertruppe.

Um den Diebesklassen und dem Barden das Leben zu erleichtern und die Regeln für diese Gruppen zu ergänzen, empfiehlt sich Lied und Stille. Ein Ergänzungsband, das es wahrlich in sich hat. Neue, wirklich starke Talente, Prestigeklassen wie zum Beispiel Fassadenkletterer oder Meisterspion für Diebe beziehungsweise der Virtuose für Barden eröffnen neue Möglichkeiten. Das Leben ist eben nicht schwarz-weiß, schon gar nicht für Diebe.

Natürlich fehlt nicht das Kapitel zu Diebesorganisationen und Bardenakademien. Diese Informationen sind vor allem auch für Spielleiter interessant, da sie hier zwischen den Zeilen eine Fülle von neuen Abenteuerideen präsentiert bekommen.

Ein wirklich starker Ergänzungsband, der für Diebe das Leben zum Paradies werden lässt. Die Regeln und Ergänzungen sollten allerdings vom Spielleiter auf mögliche Balanceprobleme in seiner Kampagnenwelt hin untersucht werden.

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