Lumina

eine Spielerezension von Eva Timme - 03.08.2017
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Spielaufbau Kinderspiel Lumina - Foto von Haba

Helfende Funkelwesen! Die Funkelwesen auf der Insel Lumina zeigen einem zwar den Weg, doch kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg. Wer sagt, dass Memospiele nur etwas für Kinder seien, der wird bei diesem Spiel von Udo Peise und Marco Teubner (Haba) eines Besseren belehrt. Das eigentlich als Kinderspiel gedachte Lumina spiele ich sehr gerne mit und es ist auch bei unseren Erwachsenen-Spieleabenden schon als Absacker auf den Tisch gekommen.

Wie wird das Memospiel Lumina gespielt?

Jeder Spieler startet mit einem seiner Abenteurer auf einem beliebigen Feld ohne Funkelring. Vier Funkelwesen werden zufällig gezogen und auf die entsprechenden Felder des Spielplans gelegt. Alle Ortskärtchen werden gemischt und um das Spielbrett herum verteilt.

Wenn ich am Zug bin, versuche ich möglichst, das Ortsplättchen aufzudecken, was mich einem Funkelwesen näher bringt. Manchmal ändert sich der Weg auch spontan, wenn ich auf einmal ein ganz anderes Ortsplättchen aufdecke, als ich dachte. Decke ich ein Ortskärtchen auf, das ich nicht erreichen kann, so ist mein Zug zu Ende und alle aufgedeckten Ortsplättchen werden wieder verdeckt. Mein Zug endet ebenfalls, wenn ich auf einen geheimnisvollen Ort mit Funkelwesen ziehe. Dieses Funkelwesen erhalte ich und ein neues wird aufgedeckt und auf das Spielfeld gelegt.

Was ist so spannend an Lumina?

Im einfachen Spiel versuchen die Spieler so, als Erstes fünf verschiedene Funkelwesen zu finden. Wem das gelingt, der hat das Abenteuer auf Lumina gewonnen. In der Variante für erfahrene Abenteurer werden alle Orte an die Mitspieler verteilt. Jeder Abenteurer deckt sie auf wie bisher, um weiterzulaufen. Er darf die Orte sowohl bei sich, als auch bei seinen Mitspielern umdrehen. Jedes Plättchen, das mir nutzt, lege ich anschließend vor mir ab. So wechseln die Orte auch noch regelmäßig den Platz.

Wir haben die Herausforderung dann noch weiter erhöht und haben nach jeder Runde (oder nach jedem Spieler), die Funkelwesen neu gemischt und vier neue aufgedeckt. Die scheuen Wesen huschen schließlich auf der Insel hin und her. So kann es durchaus passieren, dass ich mich schon fast auf dem Feld eines Funkelwesens befinde, und dann ist dieses plötzlich wieder weggehuscht.

Doch es kann auch genau anderes herum sein. Habe ich gerade überhaupt kein Glück und kann mich an fast nichts mehr erinnern, so huscht vielleicht ein Funkelwesen genau in meine Nähe. Diese Variante haben wir auch kooperativ gespielt, weil wir diese Art Spiele besonders mögen. Die Funkelwesen müssen gemeinsam gefunden werden, ehe eine vereinbarte Zeit abgelaufen ist.

Der Spielplan und die Kärtchen sind sehr schön gestaltet. Die labyrinthartigen Wege auf dem Spielplan erfordern genaues Hinschauen, sonst ist der geplante Zug nicht möglich, weil dort kein Weg die beiden Orte verbindet. Damit waren Fünfjährige bei uns manchmal noch etwas überfordert. Dieses Problem ist mit der kooperativen Variante leicht zu lösen. Fazit: Lumina ist mal wieder ein tolles Kinderspiel.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5-
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2016
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
Fotos
Spielschachtel Kinderspiel Lumina - Foto von Haba
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