Maskenball der Käfer

eine Spielerezension von Cornelia Simon - 31.10.2005
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Maskenball der Käfer von Selecta Spielzeug
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Maskenball der Käfer von Peter-Paul Joopen (Selecta Spielzeug) ist das Kinderspiel des Jahres 2002. Es besticht durch schönes Material, ein kluges und zugleich bezauberndes Konzept und ein kooperatives Spielprinzip. In diesem Spiel können die Kinder nur gemeinsam gewinnen oder verlieren. Ihre Gegner sind die Ameisen, die versuchen, den Marienkäfern beim Maskenball zuvor zu kommen und das dortige Festmahl in ihre Vorratskammern zu transportieren.

Die Marienkäfer müssen sich beeilen, um sich zu verkleiden, bevor die Ameisen das Essen forttragen. Dazu tauschen sie ihre Punkte, doch nicht jeder Käfer möchten mit allen Käfern Punkte tauschen. So muss man erst herausfinden, welcher Käfer bereit ist, die Punkte zu tauschen. Dazu werden die Käfer mit dem Gesicht gegeneinander gestellt. Mögen sie sich, sorgen zwei Magneten hinter der Nasenspitze dafür, dass es "klick" macht und sie sich anziehen. Mögen sie sich nicht, wenden sie sich magnetisch bedingt voneinander ab.

Zuvor wird bei diesem Kinderspiel ab 4 Jahren aber durch ein Drehpfeil ermittelt, welcher Käfer auf einen anderen zufliegen darf. Landet der Pfeil zwischen zwei Blättern mit Marienkäfern, krabbelt eine Ameise ins Spiel und anschließend in Richtung Festmahl. Sind zuerst die Ameisen vollzählig, fallen sie über das Essen her und die Kinder verlieren das Spiel. Sind alle Käfer mit fünf verschieden farbigen Punkten ausgestatte, gehen sie gemeinsam zum Maskenball - die Kinder haben gewonnen.

Dieses kooperative Spiel für Kinder überzeugt auf ganzer Linie und erhielt völlig zu Recht die Auszeichnung Kinderspiel des Jahres 2002. Das Material ist schön und gleichzeitig praktisch, das gemeinsame Spiel wird gefördert, da die Kinder entweder gemeinsam gewinnen oder gemeinsam verlieren. Team-Work wird gefördert. Die Idee, mit Magneten zu arbeiten, ist zwar nicht neu, ist aber ganz hervorragend in das kooperative Konzept eingebettet. Die Umsetzung der Geschichte ist auch optisch gelungen. Durch das Sammeln der Ameisen und dem Punktetausch der Käfer (Anziehen und Wegdrehen) bietet sich ein wunderschönes Spielbild, das allein beim Zusehen Spaß macht. Die Regeln sind für die Kinder schnell zu erfassen und beinhalten einen kleinen Memory-Effekt (welcher Käfer mochte welchen anderen nicht?). Ein hochwertiges und pädagogisch sinnvolles Kinderspiel.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Spieldauer (Minuten): 
2
Jahrgang: 
2001
Spielkategorisierung
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