Memo-Krimi

Think - Training für den Kopf - kids

eine Spielerezension von Mareike Schöbel - 16.10.2009
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Think für Kids: Memo-Krimi von Ravensburger
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Wer ein richtig guter Detektiv werden will, braucht ein gutes Gedächtnis. Detektive müssen sich jedes noch so kleine Detail merken. Wem wird es gelingen, sich die spannenden Geschichten zu merken, weiterzuerzählen und schließlich Mitglied im Club der Superdetektive zu werden?

Der erste Spieler zieht zwei Wortkärtchen vom verdeckten Stapel und beginnt eine Detektivgeschichte. Gerade mit jüngeren Spielern ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass ein Spieler nicht zu ausschweifend wird, sondern sich auch einen Satz pro Wort beschränkt. Die beiden Wortkärtchen werden der Reihe nach offen auf dm Spielplan gestapelt. Die anderen Spieler kommen an die Reihe und verfahren ebenso, bis in allen vier Ecken eine begonnene Geschichte liegt. Jetzt wird gewürfelt und mit der Spielfigur entsprechend weit gezogen. Landet man auf einem Geschichtenfeld, muss man die dazugehörige  Geschichte wiederholen. Dabei müssen alle Wörter in der richtigen Reihenfolge vorkommen. Ein Mitspieler überprüft das im Anschluss und alle anderen können so ihr Gedächtnis auffrischen. Geübte Spieler können auch aufs Kärtchenansehen verzichten, was etwas Zeit einspart. Wurde die Geschichte richtig erzählt, gibt es zur Belohnung einen Gewinnchip. Unabhängig davon, ob die Geschichte stimmt, wird sie von jedem Spieler um ein weiteres Wortkärtchen ergänzt.

Landet man auf einem Pfeilfeld, rückt man automatisch zum nächsten Geschichtenfeld vor, während man sich auf einem Kartenfeld eine Geschichte aussuchen darf und sich ans Wiederholen wagt. Richtig fies ist das Fingerfeld mit dem man einen Mitspieler aussucht, der eine bestimmte Geschichte erzählen muss. Das Feld macht allerdings nur bei mehreren Spielern richtig Spaß oder wenn man merkt, dass sich jemand eine Geschichte nicht merken kann. Allerdings erhält dieser Spieler, wenn er es denn schafft, einen Gewinnchip. Wird ein Auge gewürfelt, darf man sich heimlich einen Kartenstapel anschauen. Das Spiel endet, wenn alle 40 Gewinnchips verteilt sind, was dem Ganzen einen langwierigen Charakter verleiht. Gerade mit jüngeren Kindern sollte man eine kleinere Anzahl vereinbaren und somit die Spieldauer verkürzen. Gewinner ist, wer die meisten Chips ergattern konnte.

Memo-Krimi regt durch das Weitererzählen und Erfinden von Geschichten, die Kreativität und das Ausdrucksvermögen der Kinder an. In jeder Runde können  neue Kurzgeschichten erfunden werden, da die Wortkärtchen immer neu kombiniert werden können. Durch die treffend ausgesuchten Begriffe, bekommt man schnell einen Zugang zum Thema Detektive beziehungsweise Kriminalgeschichten. Durch das Wiederholen der Geschichten wird die Merkfähigkeit angeregt.

Insgesamt aber eher ein Spiel für Kinder, die gerne Geschhichten erfinden und Freude am erzählen haben. Für alle anderen Kinder wird es mit den vielen Wiederholungen schnell zu lang und somit langweilig.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8 - 99
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
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