Mouse in the House

eine Spielerezension von Florian Kirchhof - 22.12.2018
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Mouse in the House - Foto von Piatnik
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Mouse in the House ist bei mir auf dem Spieletisch gelandet. Gemeinsam mit den Kindern meiner Kindergartengruppe konnte ich das Spiel testen. Das Kinderspiel aus dem Hause Piatnik ist für zwei bis vier Spieler ab drei Jahren geeignet. Der Packungsinhalt ist sehr schnell beschrieben. Sobald der Deckel des Kartons abgenommen ist, offenbart sich darunter ein Kinderzimmer, welches mit 21 Löchern versehen ist und das Spielbrett darstellt. Hinter zwei versteckten Klappen am Rand befindet sich ein Stab und ein Würfel. Unter dem Spielbrett bzw. dem Kinderzimmer befindet sich ein kleines Quietsche-Kissen, welches jedoch nicht sichtbar ist. Das wars auch schon.

Wie spielt man Mouse in the House?!

Gespielt wird im Uhrzeigersinn.  Zuerst wird gewürfelt, um zu erfahren, wie viele „Suchversuche“ man hat. Dabei ist von einem bis drei alles möglich. Anschließend darf der Spieler entsprechend der Würfelzahl in den verschiedenen Löchern nach der Maus suchen, indem er den Stab hineinsteckt. Quietscht es, wurde die Maus gefunden und das Spiel ist beendet, der Suchende hat gewonnen. Quietscht es nicht, ist der nächste Spieler dran und darf weitersuchen. Jetzt ist es wichtig, aufgepasst zu haben. Wo wurde bereits gesucht und wo noch nicht? Hinterm Stuhl, im Schuh oder gar unterm Bett? Wurde die Maus gefunden, wird der Karton geschüttelt und eine neue Runde kann beginnen.

Macht die Mäusejagd Spaß?

Ehrlich gesagt: Nein, macht sie nicht. Das liegt an unterschiedlichen Dingen. Der ausschlaggebendste zu Beginn: Steckt man den Stab nicht direkt senkrecht in das Loch rutscht die Maus zur Seite, liegt dann zwischen zwei Löchern, ist ohne schütteln des Kartons nicht mehr erreichbar und das Spiel würde endlos dauern. Das passiert Kindern allen Alters und scheint meiner Meinung nach am Spiel und nicht am Benutzer zu liegen. Wenn es dann doch mal klappt, ist das zwar kurz lustig, aber irgendwie auch nicht ganz so spannend und letztlich landete das Spiel nach drei Runden im Schrank. Trotzdem muss ich sagen, dass das Kinderzimmer toll illustriert ist und es hier und da etwas zu entdecken gibt. Aber das lässt einen nicht darüber hinwegblicken, dass die Spielmechanik einfach nicht wirklich gut funktioniert. Viele Spielrunden mussten wir abbrechen, weil die Maus einfach ständig verrutschte und das macht dann am Ende einfach keinen Spaß. Doch selbst, wenn es funktionieren würde, ist es einfach kein wirklich unterhaltsames Kinderspiel. Nach einigen Runden ist die Maus gefunden und es geht von Vorne los. Mehr ändert sich nicht und so bleibt zwar jede Runde anders, weil es ein neues Versteck gibt, den Reiz dieses zu finden kann das Spiel aber nicht wirklich lange aufrechterhalten.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
3
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2018
Spielkategorisierung
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