Numerabis

eine Spielerezension von Bernhard Zaugg - 11.02.2015
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Numerabis - Foto von Piatnik
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Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die Schachtelgrafik von Numerabis (Piatnik) probiert es gar nicht zu verbergen, dass Numerabis mit Zahlen zu tun hat. Und zwar viel, besteht sie doch praktisch ausschließlich aus entsprechenden grafischen Abbildungen. Das erstaunt allenfalls ein wenig, gelten Zahlen- und Rechenspiele ja vielenorts nicht gerade als Favoriten auf großen Zuspruch der Spieler und Familien- und Freundeskreise. Aber wenigstens kann so niemand dem Verlag den Vorwurf machen, irgend jemanden in die Irre geführt zu haben …

Darum geht es bei Numerabis

Und die Realität ist gar noch krasser: Numerabis ist nämlich nicht nur ein Zahlen-, sondern auch ein Memospiel, was für viele eine geradezu tödliche Mischung ist in Bezug auf den zu erwartenden Spielspaß und die Möglichkeit, später dann allenfalls Lust auf eine eventuelle Revanchepartie zu haben. Und auch in meinen Runden war das Interesse am Spiel nur sehr dezent, um nicht zu sagen mager oder gar ablehnend und feindlich. Aber Rezensenten kennen bekanntlich keine Schmerzen und ihre Testkumpaninnen und -kumpanen sind im Idealfall ebenfalls ziemlich leidgeprüft und -erprobt, weshalb nachfolgend doch einige Angaben und Erkenntnisse zum Spiel aufgeführt werden können.

Wie schon gesagt, das Ganze ist eine selten gesehene Kombination von Zahlenvorgaben und kleinen Rechenaufgaben mit Memoelementen. Zwei, manchmal auch drei in der Tischmitte ausliegende Zahlenkärtchen müssen aufgedeckt werden, um einfache mathematische Aufgaben zu lösen. Merkfähigkeit, Kombinationsgabe und/oder allenfalls etwas Glück sind dabei der Schlüssel zum Erfolg - ich habe übrigens für einmal kein Problem damit, wenn beim Lesen laufend Leute aussteigen sollten, aber das alles muss halt einfach wirklich so anerkannt und festgehalten werden.

So wird das Zahlen-Memo Numerabis gespielt

Also, es geht um das Aufdecken von Zielkärtchen zum Erfüllen von Anforderungen. Beispielsweise, dass nur gerade Zahlen aufgedeckt werden dürfen oder die Summe der Zahlen kleiner als 20 oder die Differenz nicht grösser als 5 sein muss. Dazu gibt es 49 durchnummerierte Kärtchen sowie zwei Würfel. Diese legen die Vorgaben für die laufende Runde fest. Anschließend werden reihum passende Zahlenkärtchen aufgedeckt und allenfalls neue Aufgaben gewürftel. Wer korrekte Lösungen schafft, darf die dazu aufgedeckten Kärtchen behalten, worauf am Ende gewinnt, wer am meisten davon erworben hat.

Wie gut ist Numerabis von Piatnik?

Ein Memospiel mit Zahlen also. Wer nichts davon mag, sollte besser die Finger von Numerabis lassen. Besondere Überraschungen gibt es jedenfalls keine. Und wer sich von all dem nicht hat abschrecken lassen, kann gerne die eigenen Fertigkeiten beim Gehirnjogging und im Umgang mit Zahlen testen und mit anderen Leuten messen und das ist ja alles auch nicht nichts.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8-
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2014
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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